Nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt: DSC-Girls wollen ersten Sieg holen
Aachen - Zwar mit der zweiten Bundesliga-Niederlage im Gepäck, dafür aber mit einem "deutlichen Schritt nach vorne", wie Alexander Waibl (58) es bezeichnete, ging es für die DSC-Girls mit einem kurzen Zwischenstopp über Dresden nach Aachen. Denn schon am Samstag geht es gegen die Ladies in Black (18.30 Uhr).
Sogar die Reise aus Schwerin nach der 1:3-Niederlage direkt weiter nach Aachen und ohne Halt in Sachsen hätte aus DSC-Sicht Sinn ergeben.
Gegen 3 Uhr Donnerstagfrüh kamen die Spielerinnen in Dresden an.
"15 Uhr Video für Aachen, danach Krafttraining und ein bisschen Balltraining", umriss Waibl den Plan für Donnerstag. "Und dann am Freitag noch mal ein Balltraining und danach fahren wir nach Aachen", so der Coach weiter. In Summe natürlich alles andere als optimal.
Sowohl in der generellen Vorbereitung, aber auch in der noch frühen Phase der Saison, in der jede Trainingseinheit Sicherheit in den eigenen Abläufen bringt.
Diesen Stress hatten die Aachenerinnen nach ihrer 0:3-Niederlage bei Wiesbaden und nur knapp zwei Stunden Heimfahrt nicht.
DSC-Girls müssen starke Phasen im Spiel verlängern
Sportlich sind die Ausgangslagen vor dem Duell für beide Teams allerdings ähnlich. Der einzige Unterschied? Die Dresdnerinnen haben bereits einen Satz gewonnen, darauf wartet das Team in Dreiländereck noch.
Der Hauptgrund, weshalb es bei den DSC-Girls noch nicht zu mehr als dem einen Durchgang reichte, erklärte Waibl selbst: "Wir haben Phasen, wo wir alles richtig machen. Und dann haben wir Phasen, wo wir unsere taktische Disziplin und Ordnung verlassen und verlieren. Genau da schaufeln wir uns so ein bisschen in ein Loch, aus dem wir uns dann wieder mühsam rausgraben müssen."
Gegen Suhl und Stuttgart gelang dies noch gar nicht, gegen Schwerin im zweiten Satz in Gänze und im vierten in weiten Teilen.
Diese guten Abschnitte, die will er mit seinem Team verlängern. Genau dann klappt es in Aachen auch mit dem ersten Erfolg der Saison.
Titelfoto: Dietmar Albrecht

