Dresden - Kontinuität bei den DSC-Girls wird großgeschrieben! Denn wenn Sandra Zimmermann von Konstanz, Beständigkeit, aber auch Vertrauen spricht, ist das nicht nur eine Floskel, sondern zieht sich durch den gesamten Verein.
Der Lohn: Am 10. Oktober startet das sächsische Team mit dem Heimspiel gegen Stuttgart in seine 30. Bundesliga-Saison. Länger als der DSC spielen im Oberhaus nur Münster und Schwerin.
Mehr als die Hälfte der 30 Jahre Hauptverantwortlich an der Vereinsspitze sind Zimmermann und Alex Waibl (58). Die Geschäftsführerin und der Coach haben ihr Amt jeweils seit 2009 inne.
"Das sind zu viele Momente, die den Rahmen sprengen würden", blickt Zimmermann auf die gemeinsame Zeit zurück.
In die Kategorie "langfristig" zählen bei den DSC-Girls aber auch die Vertragsverlängerungen zweier Hauptsponsoren, die der Verein am Samstag im Rahmen der Generalprobe gegen Budapest bekannt gab.
"Mit den Vertragsverlängerungen setzen die DSCVOLLEYs auf Kontinuität und langfristige Partnerschaften. Die Unterstützung ihrer Hauptförderer schafft die Voraussetzungen dafür, den eingeschlagenen Weg im Profisport und in der Nachwuchsförderung konsequent fortzusetzen", heißt es dazu vom Verein.
Die DSC-Volleyballerinnen setzen auf den eigenen Nachwuchs
Genau dieses Konzept lässt sich auch im Kader ablesen: Mit Patricia Nestler (25), Sarah Straube (24), Mette Pfeffer (21), Florentine Rosemann (19), Emilia Schaarschmidt (19) und Lena Olliges (17) sind sechs Spielerinnen dabei, die die VCO-Talentschmiede durchlaufen haben.
Das Setzen auf den eigenen Nachwuchs hat in Dresden Tradition. Und gerade die Kombination aus Qualität und Quantität ist so in Deutschland einmalig.
Fast selbstredend, dass auch Waibl auf Konstanz setzt: Nestler ist erneut Kapitänin seines Teams.