Ortega tütet Sieg ein: Dresden zaubert im Löwenduell

Dresden - Es dauert am Freitagabend im Dresdner Löwenkäfig keine fünf Minuten, da zeigten Austin Ortega, Trevor Parkes und C.J. Suess gegen die Löwen Frankfurt, worauf sich die Fans der Eislöwen freuen können.

Bissig, wuselig: Eislöwe Austin Ortega (r.) setzt sich hier gegen Frankfurts Nathan Burns durch.  © Lutz Hentschel

Parkes brachte die Scheibe per Querpass auf seinen Ex-Münchner Teamkollegen Ortega. Der nahm die Beine in die Hand, blieb kurz an einem Frankfurter hängen, lief weiter, passte vors Tor und da stand Suess.

Der US-Boy scheiterte zwar an Goalie Mirko Pantkowski, aber der Spielzug war ein kleiner Leckerbissen.

Es sollte nicht das einzige Mal sein, dass Ortega und Parkes ihr blindes Verständnis demonstrierten. Auch wenn es Vorbereitungsspiele sind und die Frankfurter nicht mit aller Konsequenz vor Pantkowski aufräumten, die beiden Dresdner fanden sich und hatten mehrere gefährliche Situationen kreiert. Das wollte Coach Niklas Sundblad sehen.

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Die ersten Tore beim 5:2-Sieg (2:1, 0:1, 3:0) schossen (noch) andere. Die Gäste gingen durch Daniel Paffengut (6.) in Front, nachdem David Suvanto seinen Aufbaupass zum Gegner spielte und Dresdens NHL-Star-Verteidiger Justin Braun allein den Frankfurter am Schuss hindern sollte.

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Niklas Sundblad konnte am Freitagabend zufrieden sein.  © Lutz Hentschel

Aber Alec McCrea (12.) und Braun (17.) drehten die Partie. Bei Dresdner Unterzahl glich Fabio Kose (30.) aus. Tomas Sykora (52./60.) stellte auf Sieg und Ortega machte in 5:3-Überzahl drei Minuten vor Schluss alles klar.

Damit geht's am Sonntag im Finale (17.30 Uhr) gegen Wolfsburg. Die Wölfe besiegten Straubing 4:2.

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