Nächste Heimpleite! Eislöwen gehen wieder leer aus
Dresden - Eislöwen-Coach Gerry Fleming sorgte am Freitagabend für eine Überraschung. Aufstiegsheld Tomas Sykora hatte es in die Aufstellung geschafft. Für die Wende im Abstiegskampf konnte er allerdings gegen die Iserlohn Roosters nicht sorgen.
Zum vierten Mal gingen die Dresdner gegen die Sauerländer leer aus, diesmal hieß es 1:4 (0:0, 1:3, 0:1). Das freute die gut 1000 mitgereisten Anhänger.
Die lieferten sich gerade im ersten Drittel einen geilen, stimmungsvollen Schlagabtausch mit den Eislöwen-Fans - das Highlight in den ersten 20 Minuten.
Die Laune der Dresdner verdarben die Schiris. Nach elf gespielten Minuten hatte Iserlohns Goalie Hendrik Hane die Scheibe nicht unter sich begraben. Die Schiris glaubten dies aber und pfiffen ab. Dabei rutschte die Scheibe ins Tor - Glück für die Gäste.
Die Löwen-Fans brüllten: "Schieber!" Nicht die einzige Duselszene für die Sauerländer.
Eislöwen erneut ohne Punkte vor heimischer Kulisse
Trevor Parkes (11.) hämmerte die Scheibe ans Gehäuse der Gäste, wie David Suvanto (37.). Bei zwei Kontern (Lance Bouma/30.; Austin Ortega/32.) waren die Dresdner gegen Hane zu ideenlos im Abschluss.
Und wie im Sport üblich, wer solche Chancen liegen lässt, wird bestraft. Nach der Dresdner Führung durch Rourke Chartier (23.), fälschte erst Tyler Boland (31.) die Scheibe zum Ausgleich ins Tor ab, danach legten Christian Thomas (37.) und Eric Cornel (40.) nach - das verflixte Mitteldrittel der Eislöwen.
Im Schlussabschnitt gaben sich die Hausherren zwar nicht auf, aber Zählbares kam auch nicht raus. Daniel Fischbuch (55.) stellte sogar auf 1:4.
Titelfoto: Matthias Rietschel
