Eislöwe Tyson Spink hofft auf Durchbruch! "Versuchen, alles dafür zu tun, Spiele zu gewinnen"

❤️️
😂️
😱️
🔥️
😥️
👏️

Dresden - Mit der Verpflichtung der Zwillingsbrüder Tylor und Tyson Spink (beide 33) dachten viele Fans, die Eislöwen haben eine neue Tormaschine. Richtig gestartet ist diese noch nicht. Jeder traf einmal, dafür kassierte ihre Reihe bisher schon sieben Gegentore. Beim 5:2-Sieg über Ravensburg netzte Tyson zum 3:0 ein. Legt er an diesem Freitag gegen Bietigheim (19.30 Uhr) im Dresdner Löwenkäfig nach?

Ein Tor und dann die Siegerrunde mit dem Töchterchen auf dem Arm: Für Tyson Spink (33) fühlt sich Dresden gut an.
Ein Tor und dann die Siegerrunde mit dem Töchterchen auf dem Arm: Für Tyson Spink (33) fühlt sich Dresden gut an.  © Lutz Hentschel

Die drei Pleiten zum Auftakt schmerzen, aber der 33-Jährige ist zuversichtlich. "Es gibt einige Dinge, an die ich mich noch gewöhnen muss – vor allem an den etwas anderen Eishockey-Stil. Insgesamt habe ich aber das Gefühl, dass ich auf einem guten Weg bin. Ich möchte der Mannschaft helfen und mich jeden Tag verbessern", so Spink.

Woran er sich nach dem Wechsel vom DEL-Club Schwenningen an die Elbe zum DEL2-Club gewöhnen muss, ist wenig überraschend: "In dieser Liga hat man teilweise etwas mehr Zeit und Raum als in der DEL. Gleichzeitig ist aber auch die DEL2 eine sehr schnelle Liga."

Die Balance zu finden, scheint der Schlüssel für die Zwillinge zu sein. Und den passenden Mitspieler. Zuletzt in Crimmitschau und gegen Ravensburg war's Drew LeBlanc (37). Dane Fox (32) hieß ihr Flügelmann beim Duell gegen Kassel.

Eislöwen-Trainer Subr wettert nach Fehlstart: "Nicht genug"
Dresdner Eislöwen Eislöwen-Trainer Subr wettert nach Fehlstart: "Nicht genug"

Guten Szenen gab's jeweils, aber noch nicht den Wow-Effekt.

Tylor Spink (33, 2.v.l.) versucht hier seinen Bruder Tyson (r.) die Scheibe vorm Kassler Tor aufzulegen.
Tylor Spink (33, 2.v.l.) versucht hier seinen Bruder Tyson (r.) die Scheibe vorm Kassler Tor aufzulegen.  © Lutz Hentschel

Der zweite Saisonsieg soll her

"Ich denke, dass wir in den vergangenen zwei Monaten hier die Möglichkeit hatten, mit ziemlich vielen verschiedenen Spielern zusammenzuspielen. Wenn ich mit Tylor in einer Reihe spiele, haben wir schon eine gewisse Chemie miteinander", so Spink.

"Welchen weiteren Spieler der Coach zu uns in die Reihe stellt, und wer seiner Meinung nach gut zu uns passt, ist seine Entscheidung. Wir versuchen, alles dafür zu tun, Spiele zu gewinnen." Im Training läuft es schon gut. Jetzt geht's aus seiner Sicht darum, die Dinge in die Liga-Partien zu übertragen. Am Freitag gegen Bietigheim soll der zweite Saisonsieg folgen.

Titelfoto: Lutz Hentschel

Mehr zum Thema Dresdner Eislöwen: