Eislöwen auch im letzten Heimspiel unterlegen: Diese frohe Kunde lässt Fans trotzdem jubeln
Dresden - Der Frust über den Abstieg aus der DEL ist Tomas Andres nach Niederlagen anzumerken. Aber auch beim letzten Heimspiel der Saison gegen Frankfurt - welches mit 4:6 verloren ging - war Aufgeben für den noch 29-Jährigen nie eine Option. Er gibt sein letztes Hemd für die Eislöwen. Die danken es ihm mit einem Rentenvertrag!
Als die Schlusssirene im Löwenkäfig ertönte, gab's die frohe Kunde für die Fans: "Andres hat seinen ursprünglich noch für die kommende Spielzeit gültigen Vertrag bis 2030 verlängert."
Der Center fühlt sich in Dresden wohl: "Der Club, die Mannschaft und unsere Fans sind mir in den vergangenen Jahren sehr ans Herz gewachsen. Deshalb war für mich schnell klar, dass ich meinen Weg hier weitergehen möchte."
Und dies ist keine Floskel. Andres hatte mehrere Angebote - aus der DEL und der DEL2. Alles lehnte er für die Eislöwen ab.
Haben die den Vertrag um weitere drei Jahre verlängert, dass Sie im Fall des Falles eine fette Ablöse wie im Fußball kassieren? "Nein", meinte Geschäftsführer Maik Walsdorf.
Sein Sportdirektor Jens Baxmann wird konkreter: "Deutsche Center, die Rechtsschützen sind, dazu mit seiner Spielintelligenz und seinem Verantwortungsbewusstsein, sind ein rares Gut."
Aufstiegs-Coach Niklas Sundblad vor Rückkehr in DEL2?
Gute Trainer auch. So wird am Sonnabend gelüftet, ob Aufstiegsheld Niklas Sundblad in Dresden zum Coach des Jahres 2025 und sein Team zur Mannschaft des Jahres von den Fans gewählt wurde.
Die Chancen sind groß. Er reiste am Freitag extra von Köln nach Elbflorenz und war beim Spiel gegen Frankfurt.
Möglich, dass er bald viermal in der DEL2-Saison zurückkehrt.
Es sieht nach einer Trainer-Rochade aus. Sundblad wird als Nachfolger von Bo Subr in Ravensburg gehandelt, der in der kommenden Spielzeit in Dresden hinter der Bande steht.
Titelfoto: Bildmontage: Lutz Hentschel
