Pleite nach Führung! Eislöwen beißen sich an Kellerkind die Zähne aus
Dresden - Der 13. Spieltag stand für die Dresdner Eislöwen unter keinem guten Stern. Die 4008 Zuschauer sahen eine 1:2-Heimpleite (0:0, 1:2, 0:0) gegen Kellerkind Bad Nauheim.
Die Hessen reisten dezimiert an, aber Wille und Moral waren ungebrochen. Und so hielten sie auch den vielen Schüssen der Dresdner stand.
"Wir haben sie nicht geknackt bekommen", haderte Eislöwen-Verteidiger Oliver Granz nach der Partie. "Wir hatten viele Stock- und Passfehler. Das darf uns nicht passieren."
Die Statistik sprach eigentlich für die Hausherren: 30 zu 19 Schüsse, 65 Prozent der Bullys gewonnen. Und sie gingen sehenswert in Front. Tylor Spink hatte das Auge für seinen Zwillingsbruder Tyson und der zimmerte in der 25. Minute die Scheibe ins Nauheimer Gehäuse. Die Löwen drückten weiter, aber eine Schlafeinlage sorgte für den Ausgleich.
Felix Krüger und Gregory Kreutzer konnten gegen Matt Marcinew nicht klären, der stand frei vor Fabian Hegmann im Dresdner Tor - 1:1.
Sekunden später die nächste Abstimmungspanne - Stephen Harper schlug zu - Spiel gedreht. Granz & Co. versuchten zwar im Schlussdrittel, die Partie wieder auf ihre Seite zu ziehen - vergeblich. Granz warf einen Blick auf Sonntag voraus: "In Kassel wird's ein ganz anderes Spiel. Wir müssen in einigen Dingen besser werden."
Und vielleicht treffen sie bald auf einen ihrer Ex-Trainer. Andreas Brockmann und Aufstiegsheld Niklas Sundblad sind heiße Kandidaten auf den Trainerstuhl in Rosenheim ...
Titelfoto: Bildmontage: Lutz Hentschel
