Tschechisches Starensemble ab Freitag in Dresden: Eislöwen-Coach Subr warnt vor Hochkaräter!
Dresden - Die Weißen Tiger sind am Freitag in Dresden los. Nicht die von Illusionist Andre Sarrasani, sondern aus Liberec. Der tschechische Top-Club will sich gegen die Dresdner Eislöwen ab 19.30 Uhr für den Auftakt in der Champions Hockey League (CHL) Tampere (3. September/Finnland) warmschießen.
Bili-Tycri-Coach Jiri Kudrna (50) haderte in der vergangenen Saison mit der Torausbeute und will diese in der neuen deutlich ausbauen. Der Anspruch der Tschechen ist die Meisterschaft und mit Jakub Rychlovsky haben sie einen Top-Torjäger zurückgeholt.
Der 25-Jährige versuchte zuletzt zwei Jahre sein Glück beim Farmteam der Detroit Red Wings. In der AHL lief er für die Grand Rapids Griffins auf.
Um zu untermauern, dass Eislöwen-Coach Bo Subr (46) mit Blick auf "Liberec von einem Hochkaräter" spricht, fällt auch der Name Radim Simek (33). Der Nationalspieler ist der Kapitän des Eislöwen-Gegners und WM-Dritter von 2022. Dazu hat der Verteidiger über 200 NHL-Spiele absolviert.
Die Dresdner Fans dürfen sich somit auf einen Leckerbissen zum Auftakt des Heimturniers freuen.
Eislöwen-Trainer Bo Subr will beim Sachsenlotto-Cup mehr Konstanz sehen
Subr rechnet fest damit, dass seine Cracks Liberec, nicht wie Tabor am vergangenen Sonntag, auf die leichte Schulter nehmen.
"Mir ist wichtig, dass wir das umsetzen, was wir uns im Training erarbeitet haben und mehr Konstanz ins Spiel reinbringen", so der 46-Jährige. "Beim Turnier haben wir drei Top-Teams, es wird damit ein hohes Level."
Neben den Tschechen sind auch die Ex-Gegner aus der DEL beim Absteiger am Start: Wolfsburg und Iserlohn treffen am Freitag bereits um 16 Uhr aufeinander. Am Sonntag steigen dann das Spiel um Platz drei um 14 Uhr und das Finale um 17.30 Uhr.
Für den Eislöwen-Coach sind die Ergebnisse am Wochenende nicht entscheidend: "Vielmehr die Lernkurve und ob wir unser Energielevel hochhalten konnten."
Titelfoto: IMAGO/CTK Photo (2), Steffen Fuessel

