Crimmitschau - Wenn Eispiraten-Coach Jussi Tuores (37) nach den ersten drei Spieltagen etwas weiß, dann, wo sein Team steht. Das Auftaktprogramm mit drei Heimspielen gegen die DEG, die Wölfe Freiburg und die Eislöwen ist richtig knackig. Im gallischen Dorf an der Pleiße blicken sie diesem mit einer Mischung aus Respekt und gesundem Selbstbewusstsein entgegen.
"Klar spielen wir mit Düsseldorf und Dresden gegen zwei der größten Favoriten. Aber ich würde das nicht als große Sache bezeichnen, denn wenn wir mal ehrlich sind, müssen wir gegen jedes Team viermal spielen. Da ist es egal, wann das der Fall ist", meint Tuores.
Und da ist der finnische Eishockeylehrer noch gar nicht auf die eigene Fanbase zu sprechen gekommen, die den Heim-Hattrick ohnehin zu etwas ganz Besonderem machen wird: "Jeder von uns liebt es, vor unseren fantastischen Fans zu spielen!"
Die Vorbereitung hat ihm gezeigt, dass die Eispiraten die Segel richtig gesetzt haben.
Tuores: "Wir sind auf dem richtigen Weg und wollen uns über die Saison hinweg weiterentwickeln. Zu einem Team, dass die Play-offs erreichen und dort dann gegen jeden Gegner über sieben Spiele gehen kann. Dafür haben wir einen guten Mix aus Spielern, die neu sind und den Standort bereits kennen - und wir haben einen tieferen Kader, offensiv wie defensiv."
Es passt nicht nur sportlich mit Tuores
Für den 37-jährigen Finnen ist es die vierte Saison als Cheftrainer hinter der Bande. Eine durchaus lange Zeit, die zeigt, dass es nicht nur sportlich, sondern auch zwischenmenschlich passt.
"Meine Familie und ich genießen die Zeit hier und was mich anbetrifft: Ich mag es, mit meinem Staff und Teammanager Ronny Bauer sowie Geschäftsführer Jörg Buschmann zusammenzuarbeiten. Die gesamte Organisation hat sich jedes Jahr weiterentwickelt - auf und neben dem Eis", sagt Tuores.
Was ihm gefällt: "Wir sind ein familiärer Klub, wo jeder jeden kennt. Das macht das Miteinander noch bedeutsamer."