Crimmitschau - "Wir können nicht gegen sieben Mann auf dem Eis gewinnen!", redete sich Eispiraten-Coach Jussi Tuores nach dem 2:3 (0:0, 1:3, 1:0) bei den Blue Devils Weiden in Rage.
Nach seinem Geschmack stand das Team Stripes aufseiten der Gastgeber: "Wir verlieren aufgrund des Niveaus der Referees. Sie (Caroline Butt/d. Red.) pfeift erstmals hier in Weiden das Spiel. Warum ist sie hier? Unglaublich!"
"Wir bekommen 18 Strafminuten. Man hat sich viermal wegen Fehlentscheidungen bei mir entschuldigt. Wie ist das möglich? Beide Teams arbeiten unter der Woche hart und dann entscheiden die Schiris, wer gewinnt? Ich will den Sieg von Weiden nicht schmälern, denn sie haben ihn sich verdient", entfuhr es Tuores.
Dass sich die Refs für vier Fehlentscheidungen entschuldigten, bestätigte auch Eispiraten-Sprecher Aaron Frieß gegenüber TAG24.
In Summe resultierten aus den Strafen zwei Unterzahl-Gegentore, was letztendlich das Momentum wechseln ließ. Tim Lutz wollte es derweil nicht allein an den Schiedsrichtern festmachen.
Tim Lutz sicher: "Das hat uns das Spiel gekostet"
"Wir waren zu undiszipliniert, haben zu viele Strafen genommen und das hat uns das Spiel gekostet", meinte der Angreifer.
Er hatte vor dem Wochenende noch mit Blick aufs Derby gegen die Eislöwen (4:3) gefordert: "Wir müssen sehr diszipliniert sein und Strafen vermeiden."
Doch an diesen Grundsatz hielten sich Lutz und Co. da nicht. 14 Strafminuten waren ebenfalls viel zu viel. Allein das Penaltykilling glich den Malus aus. Die Tuores-Truppe muss am Freitagabend in Kassel zwingend von der Kühlbox fernbleiben.
Denn Huskies haben in den ersten vier Spielen erst 26 Minuten auf der Strafbank verbracht, so wenig wie kein anderes Team. Crimmitschau steht nach den 32 Minuten vom Wochenende bei 42.