Schock-Fund im Kaubonbon: Mutter fischt mit Magnet Nähnadel aus Halloween-Beute

Von Nico Pointner

Filderstadt - Mit einem Magneten hat eine Mutter in Filderstadt bei Stuttgart eine Nähnadel in einem verpackten Kaubonbon aus der Halloween-Ausbeute ihrer Tochter entdeckt.

Beim traditionellen "Süßes oder Saures" sammelten Kinder an Halloween reichlich Beute. Die Polizei rät Eltern nun, diese vor dem Verzehr zu kontrollieren. (Symbolfoto)  © Armin Weigel/dpa

Nach zwei bereits angezeigten Fällen in der Stadt meldete sich die Frau am Montagmorgen bei der Polizei. Inzwischen ist auch die Kriminalpolizei in die Ermittlungen eingebunden.

Die Mutter hatte nach der Berichterstattung über präparierte Süßigkeiten die gesammelte Naschbeute ihrer Tochter mit einem Magneten abgesucht. Woher das Kind das betroffene Kaubonbon bekam, konnte noch nicht geklärt werden.

Bereits am späten Samstagabend hatten zwei Familien in Filderstadt Nadeln in zwei Milch-Haselnuss-Schnitten gemeldet. Sie waren laut Polizei von außen nicht sichtbar.

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Die Beamten appellierten an Eltern, die gesammelten Halloween-Süßigkeiten sorgfältig zu überprüfen oder zu entsorgen.

Verletzte Kinder wurden bislang glücklicherweise nicht gemeldet. Weitere Hinweise werden von der Polizei Filderstadt unter der Rufnummer 0711/70913 entgegengenommen.

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Nicht nur im Südwesten: In ganz Deutschland, wie hier in Thüringen, wurden nach Halloween Fälle von manipulierten Süßigkeiten gemeldet.  © Polizeiinspektion Unstrut-Hainich/dpa

Für einen weiteren, in sozialen Medien geschilderten Fall aus Esslingen liege bisher keine Anzeige vor, so die Polizei in Reutlingen. An einigen Orten in ganz Deutschland und auch in Österreich sind am Halloween-Abend metallische Fremdkörper in Süßigkeiten aufgetaucht.

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