Schluss mit Katzen-Leid: Das kommt jetzt auf Stuttgarter Haustierbesitzer zu

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Stuttgart - Wer in Stuttgart eine Katze besitzt, die unkontrolliert nach draußen darf, muss künftig strenge Vorgaben erfüllen. Um das Leid verwilderter Tiere einzudämmen, hat der Gemeinderat eine Katzenschutzverordnung beschlossen.

Frei lebende Katzen sind Daten zufolge flächendeckend im Stuttgarter Stadtgebiet verbreitet. Viele von ihnen sind krank und vermehren sich stark.
Frei lebende Katzen sind Daten zufolge flächendeckend im Stuttgarter Stadtgebiet verbreitet. Viele von ihnen sind krank und vermehren sich stark.  © Nils Jacobi/Getty Images

Streunende und oft kranke Katzen sind im gesamten Stuttgarter Stadtgebiet ein wachsendes Problem. Um die unkontrollierte Vermehrung der Tiere zu stoppen, das Tierheim zu entlasten und das Tierleid zu verringern, greift die Stadt nun durch.

Wie der Gemeinderat am Donnerstag beschloss, gilt ab dem 1. März 2027 eine Katzenschutzverordnung.

Für Besitzer von sogenannten Freigängern bedeutet das konkret: Jede Katze, die das Haus unkontrolliert verlassen darf, muss kastriert, dauerhaft gekennzeichnet (etwa durch einen Mikrochip) und offiziell registriert werden.

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So können entlaufene Haustiere schneller ihren Besitzern zurückgegeben werden. Die Behörden wollen damit auch verhindern, dass sich Freigänger mit wildlebenden Katzen paaren.

Die Einhaltung der neuen Regeln wird künftig bei aufgegriffenen Katzen durch den Städtischen Vollzugsdienst oder städtische Beauftragte kontrolliert. Fehlt bei einem Tier die Registrierung oder Kastration, kann die Stadt diese Maßnahmen gegenüber dem Halter anordnen.

Zwar läuft die Übergangsfrist noch bis Anfang März 2027, die Stadt appelliert jedoch an alle Katzenbesitzer, im Interesse des Tierwohls schon jetzt aktiv zu werden und die Vorgaben zeitnah umzusetzen.

Titelfoto: Nils Jacobi/Getty Images

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