Stuttgart investiert in Klimaschutz: Diese fünf neuen Projekte erhalten Fördergelder

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Stuttgart - Die Stadt Stuttgart treibt die Klimafolgenanpassung weiter voran: Aus dem Stuttgarter Klima-Innovationsfonds erhalten fünf neue Projekte finanzielle Unterstützung. Das hat der Ausschuss für Klima und Umwelt am Freitag beschlossen.

Baden-Württembergs größtes Klärwerk liegt in Mühlhausen: Hier fördert der Klima-Innovationsfonds zwei Projekte für einen klimafreundlichen Betrieb. (Archivfoto)
Baden-Württembergs größtes Klärwerk liegt in Mühlhausen: Hier fördert der Klima-Innovationsfonds zwei Projekte für einen klimafreundlichen Betrieb. (Archivfoto)  © Michael Fuchs Fotografie/Stadtentwässerung Stuttgart (SES)

Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf der Abwasserreinigung, wie die Stadt mitteilte. Im Rahmen des neuen Formats "Stuttgart Challenge" gehen jeweils bis zu 300.000 Euro an zwei Projekte, die das Hauptklärwerk in Stuttgart-Mühlhausen klimafreundlicher machen sollen. Gefördert werden das KI-gestützte Assistenztool "OpenKA" sowie "MoSAiK", ein Projekt zur klimafreundlichen Spurenstoffelimination.

"Beim kommunalen Klimaschutz werden Kläranlagen als Emissionsquellen noch viel zu oft übersehen. Hier schlummert ein enormer Hebel direkt vor unserer Haustür", betonte Hauke Diederich vom Klima-Innovationsfonds.

Zusätzlich unterstützt die Stadt drei weitere Forschungs- und Wirtschaftsprojekte mit Beträgen zwischen 100.000 und 250.000 Euro. Dazu zählen "KOMPAS" (klimaoptimierter Beton mit Pflanzenkohle für den Straßenbau), ein Konzept für Pionierwohnen in ungenutzten Büroflächen sowie Initiativen zum Schutz vor Hitze.

Der Stuttgarter Fonds ist der größte kommunale Innovationsfonds für Klimaschutz in Europa. Die aktuelle Bewerbungsrunde für Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft läuft noch bis zum 31. Oktober. Für Interessierte bietet die Stadt am 2. und 8. Oktober digitale Info-Tutorials an.

Titelfoto: Michael Fuchs Fotografie/Stadtentwässerung Stuttgart (SES)

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