30 Jahre Pokémon! Das ist die Vision des legendären Schöpfers: "Zusammen spielen ist so wichtig"

San Francisco (USA) - An diesem Wochenende stürmen bis zu 50.000 Fans die Hallen der PokémonXP und dazugehörigen World Championships, ein Mann steht im Fokus: Tsunekazu Ishihara (68), Präsident und CEO der Pokémon Company.

Tsunekazu Ishihara (68) stellte sich bei der allerersten Fan-Messe PokémonXP den Fragen des Publikums.  © IMAGO/AFLO

Als Ishihara 1990 mit der Planung und Entwicklung des allerersten Pokémon-Games begann, hätte er sich den künftigen Erfolg des Franchise wohl nicht mal erträumen können.

Nun, 36 Jahre später, sitzt der 68-Jährige als Star-Gast auf einer riesigen Bühne im Moscone Center in San Francisco, um alle brennenden Fragen rund um sein Lebenswerk zu beantworten.

Für alle Zuhörer und Zuhörerinnen des Panels wird schnell klar, dass Pokémon für Ishihara mehr ist als nur ein Produkt: so wie seine Fans lebt auch er für die virtuellen Kreaturen à la Pikachu und Bisasam, testet außerdem alle neuen Spiele höchstpersönlich. Nicht nur, weil es seine Aufgabe ist, sondern vor allem, weil es ihm Spaß macht.

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Das Beste daran, Pokémon-CEO zu sein? "Dass ich die Games immer ein bisschen früher als alle anderen spielen kann", erklärt der 68-Jährige mit einem Lächeln.

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Auf der XP-Bühne konnten die Fans den Schöpfer ihres liebsten Franchise hautnah erleben.  © TAG24/Annika Rank
Pokémon ist längst mehr als nur eine Game-Reihe.  © TAG24/Annika Rank

CEO Ishihara: Pokémon kann verschiedene Generationen miteinander verbinden

Egal, woher die Besucher kamen - sie alle fühlten sich durch ihre Liebe für Pokémon miteinander verbunden.  © TAG24/Annika Rank

Wie Ishihara dem Messe-Publikum erzählt, ist die Marke Pokémon in seinen Augen weitaus mehr als einfach nur ein Videospiel-Franchise. Stattdessen sehe er sie als Mittel, um sich "zwischen der virtuellen und der realen Welt" zu bewegen und die beiden miteinander zu verbinden.

Pokémon sei dabei keineswegs nur "Kinderkram", sondern auch die älteren Generationen sollten bereit sein, sich auf das Erlebnis einzulassen. Wahren Stolz verspüre er beispielsweise, wenn er davon hört, wie Großeltern mit ihren Enkeln spazieren gehen, dabei gemeinsam das Handygame Pokémon GO zocken und sich so spielerisch und ungezwungen annähern.

"Damals waren es Go und Shogi", erinnert sich Ishihara an seine eigene Kindheit, in der er über japanische Games Zeit mit seinen Eltern verbringen konnte. "Zusammen spielen ist so wichtig."

Der 68-Jährige eröffnete die Fan-Messe. Erst nach seiner Rede durften die Hallen gestürmt werden.  © TAG24/Annika Rank

Und so sollte sein großer Wunsch für das Unternehmen wohl niemanden überraschen: dass Pokémon auch noch über drei oder vier Generationen hinweg gemeinsam zelebriert wird, in welcher Form auch immer.

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