Sprit-Alarm im Nachbarland: Hier wird's an der Tanke eng
Frankreich - Sprit-Alarm in Frankreich! Immer mehr Tankstellen bei unserem Nachbarn im Westen melden aktuell Schwierigkeiten bei der Versorgung.
Insgesamt leiden 15 Prozent der landesweiten Tankstellen unter den Versorgungsengpässen, heißt es in einer Mitteilung des ADAC.
Besonders stark betroffen sollen dabei die Zapfanlagen des Anbieters TotalEnergies sein. Grund dafür sind laut dem Automobil-Club die gedeckelten Tankpreise (2,25 Euro für Diesel und 1,99 Euro für Benzin), wodurch die Tankstellen weitestgehend zu den günstigsten des Landes zählen.
Der Andrang an den einzelnen Säulen ist dementsprechend hoch.
Der Liter Diesel kostet in Frankreich im Landesdurchschnitt 2,35 Euro und der Liter Benzin 2,23 Euro.
Die Gegend rund um Paris trifft dieser Engpass besonders hart. Hier fehlt an jeder fünften Tankstelle mindestens eine der beiden Treibstoffarten.
Ein weiterer Grund für die trockenen Pumpen ist zudem der niedrige Pegelstand des Rheins. Dies wirkt sich vor allem auf den Osten des Landes negativ aus.
Auto sollte noch vor der Grenze vollgetankt werden
In der Region Grand Est – dazu zählen Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne – betrifft der Lieferengpass sogar fast jede vierte Tankstelle. Andere Teile des Landes, wie beispielsweise Korsika, sind kaum bis gar nicht von der Sprit-Not betroffen.
Der ADAC rät deshalb Reisenden dazu, das Fahrzeug noch vor dem Grenzübertritt vollzutanken. In Frankreich selbst sollte man anschließend "bei jeder sich bietenden Gelegenheit" den Tank wieder auffüllen.
Titelfoto: Lennart Preiss/dpa
