Frau feiert ersten Hochzeitstag, doch ihr Ehemann ist kein Mensch!

Liverpool - Kate Cunningham (38) hat Grund zur Freude: Die Britin feierte erst kürzlich ihren ersten Hochzeitstag. Doch ihr Gatte ist nicht menschlicher Natur...

Kate Cunningham (38) besucht ihren "Ehemann", einen Holunderbaum, bis zu fünfmal die Woche.
Kate Cunningham (38) besucht ihren "Ehemann", einen Holunderbaum, bis zu fünfmal die Woche.  © facebook.com/kate.cunningham.125

Am vergangenen Samstag war für die 38-Jährige ein großer Tag: Seit einem Jahr ist sie nun glücklich verheiratet - und zwar mit einem Holunderbaum!

Gegenüber Mirror berichtet die Frau, die bereits Mutter von zwei Kindern ist, dass sie noch nie zuvor so glücklich war und es sich um eine der besten Entscheidungen ihres Lebens handelte, der Pflanze im September letzten Jahres im Rimrose Valley Country Park in Sefton das Ja-Wort zu geben.

"Ich habe nicht ein einziges Mal gedacht, dass ich es nicht hätte tun sollen. Es ist etwas, von dem ich glaube, dass es zur richtigen Zeit passiert ist."

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Gefeiert wurde das Ganze im allerdings im kleinen Rahmen mit zwei Freunden und  - passend zum Anlass - Holunderblüten-Champagner.

Ihren "Ehemann", von dem sie schnell wusste, dass er der "Eine" ist, besucht die Britin bis zu fünfmal die Woche. Dabei klettert sie an seinen Ästen hoch und umarmt den Baumstamm. 

Umweltaktivistin will mit Baum-Heirat auf wichtiges Projekt aufmerksam machen

Mit ihrer Hochzeit will die Britin verhindern, dass die Parkanlage, in der ihr Baum steht, erhalten bleibt.
Mit ihrer Hochzeit will die Britin verhindern, dass die Parkanlage, in der ihr Baum steht, erhalten bleibt.  © facebook.com/kate.cunningham.125

Die Meinungen anderer sind der Natur-Liebhaberin ziemlich egal. Stattdessen fühlt sie sich seit ihrer Ehe wesentlich selbstbewusster als zuvor: "Den Baum zu heiraten hat mir einen neuen Zweck gegeben."

Ihr jugendlicher Sohn ist allerdings ebenfalls wenig begeistert über die Heirat seiner Mutter. Doch diese ist sich sicher: "Obwohl es meinem 15-Jährigen ein wenig peinlich ist, sieht er jetzt das Gesamtbild und versteht, wofür ich es getan habe."

Denn die Hochzeit dient laut Cunningham noch einem weiteren, höheren Zweck: Im Rimrose Park, in dem ihr geliebter Baum steht, soll eine Umgehungsstraße gebaut werden. Diese würde laut der Umweltaktivistin und den Meinungen zahlreicher Einwohner die Grünanlage ruinieren, Verkehrslärm und Umweltverschmutzung verursachen.

Die Britin hofft, dass sie mit der Aufmerksamkeit, die sie für ihre ungewöhnliche Ehe erhält, das Bauprojekt stoppen kann.

Titelfoto: facebook.com/kate.cunningham.125

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