Broadstairs (England) - Sichtbarer Alkoholschaden bei einem Mann aus England! Nach jahrelangem exzessiven Konsum färbten sich seine Augen gelb – nun lebt er wieder ein glückliches Leben.
Toby Winson (36) trank vor über zehn Jahren literweise Alkohol. Anfangs waren es täglich anderthalb Liter Wodka, irgendwann soll er bis zu neun Liter starken Apfelwein getrunken haben, also „"Mirror ".
Etwa sieben Jahre lang dauerte seine Alkoholsucht.
Winson, der heute als Journalist tätig ist, wollte vom einen auf den anderen Tag radikal mit dem Alkoholkonsum aufhören. Doch dadurch kam es zu starken Halluzinationen und Krampfanfällen.
Bei dem damals 25-Jährigen lösten diese starken Reaktionen große Angst vor einem Entzug aus. Seine Mutter musste ihm Wodka rationieren, da ein zu plötzlicher Alkohol-Abbruch fatale Folgen hätte haben können.
Als er jedoch eines Morgens mit gelb gefärbten Augen aufwachte, wusste er, dass es allerhöchste Zeit ist, endlich seinen Konsum in den Griff zu bekommen.
"Es ließ mir einen Schauer über den Rücken laufen. Ich erhaschte einen kurzen Blick auf mich selbst im Spiegel und musste zweimal hinschauen", erinnerte er sich.
Toby Winson litt unter Lebererkrankung
"Schließlich – und das werde ich nie vergessen – warf ich etwa ein Fünftel einer Flasche Apfelwein in den Müll und rief einen Krankenwagen."
Im Krankenhaus stellen die Ärzte dann die Diagnose: Winson leidet an einer alkoholbedingten Lebererkrankung.
Nach jenem Tag kämpfte man einen Monat lang um das Leben des heute 36-Jährigen. "Ich hatte jede Hoffnung verloren und es war mir egal, ob ich überleben würde oder nicht", erzählte der Journalist.
Das erste Mal Alkohol hatte Winson im Alter von 14 Jahren konsumiert. Was damals noch als Spaß begann, endete mit 19 Jahren im täglichen, heimlichen Alkoholkonsum.
Vor allem das Gefühl, dass er durch die Alltagsdroge kam, machte ihn immer süchtiger. "Sucht lehrt dich Fähigkeiten, die du nicht willst. Sie lehrt dich zu lügen, Dinge zu verheimlichen und zu betrügen", so der 36-Jährige. Niemand ahnte von seinem Problem.
Bei seinem Entzug half Winson, dass er begann, mit seinen Mitmenschen offen und ehrlich zu kommunizieren. So kämpfte er sich nach und nach ins Leben zurück.