Influencerin (23) droht in Dubai Todesstrafe: Familie besorgt über ausbleibende Anrufe

Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) - Eine 23-jährige britische Influencerin ist seit Juni dieses Jahres in einem Gefängnis in Dubai eingesperrt. Sie soll ihren Freund getötet haben. Der jungen Britin droht die Todesstrafe. Jetzt meldet sich die Familie von Brooke George zu Wort.

Die britische Influencerin Brooke George (23) wartet derzeit auf ihren Prozess in Dubai.  © Screenshot/TikTok/Brookekeishaxx

Die Initiative "Detained in Dubai" zitiert die Mutter der 23-Jährigen namens Tess, die Besorgniserregendes über den Zustand ihrer Tochter berichtet.

Demnach hätte die junge Britin Schwierigkeiten zu schlafen, da im Gefängnis Tag und Nacht Lichter eingeschaltet seien. Das Weinen von Kindern in der Nähe würde sie ebenfalls wach halten. In letzter Zeit wären zudem Telefonate nach Hause nach zwei Minuten abgebrochen worden. Nun wären gar keine Anrufe ins Ausland mehr möglich, hieß es.

"Ich mache mir große Sorgen um ihren psychischen Zustand", hätte Tess gegenüber der Initiative angegeben. Medikamente, um besser schlafen zu können, wären auch noch nicht eingetroffen.

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Brooke George bleibe vorerst weiter inhaftiert und warte auf ihren Prozess, der auf den 28. Oktober dieses Jahres verlegt worden wäre. Ein Zeuge sei zuletzt nicht vor Gericht erschienen.

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Brooke George soll ihren Freund tödlich verletzt haben

Brookes Familie befürchtet, dass sich ihr psychischer Zustand verschlechtert.  © Screenshot/TikTok/Brookekeishaxx

George soll ihren 26-jährigen britischen Freund William Treeby mit einem Küchenmesser tödlich verletzt haben, angeblich aus Notwehr. Vorausgegangen wären Streits und körperliche Angriffe seitens Treeby.

"Zwei Minuten am Telefon, gefolgt von einem abrupten Abbruch, sind für alle Beteiligten belastend. Für Brooke sind diese Anrufe lebenswichtig. Für ihre Familie sind sie die einzige Möglichkeit zu erfahren, wie es ihr geht und ihr etwas Trost zu spenden", so Radha Stirling, die Gründerin von "Detained in Dubai".

Brooke müsse wissen, dass sie nicht vergessen wurde. "Ungeachtet der Vorwürfe hat sie Anspruch auf eine humane Behandlung, solange ihr Fall verhandelt wird", so Stirling weiter.

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