Nahost-Konflikt: Israelische Armee tötet sechs Hisbollah-Kämpfer

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Israel/Iran - US-Außenminister Marco Rubio (55) rechnet zu Beginn der kommenden Woche mit einer neuen Verhandlungsrunde mit dem Iran. Die US-Delegation fahre dann "zurück in die Schweiz, wenn ich mich nicht irre", fügte er in Kuwait hinzu.

US-Außenminister Marco Rubio (55) rechnet damit, dass die Gespräche zwischen den USA und Iran in der kommenden Woche weitergehen.
US-Außenminister Marco Rubio (55) rechnet damit, dass die Gespräche zwischen den USA und Iran in der kommenden Woche weitergehen.  © Eric Lee/Pool Reuters/AP/dpa

Washington und Teheran hatten vergangene Woche Mittwoch ein Rahmenabkommen unterzeichnet, das eine Phase von 60 Tagen für Verhandlungen über eine Friedenslösung vorsieht.

Dabei geht es auch um das iranische Atomprogramm.

Rubio stellte den Partnerländern in der Golfregion in Aussicht, "sie in Gespräche über jede Entscheidung einzubeziehen, die im Zusammenhang mit diesen Verhandlungen getroffen wird".

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USA Feuerwehrleute denken, sie retten Hund: Als sie das Tier trocken rubbeln, trauen sie ihren Augen kaum

Alle Entwicklungen zum Nahost-Konflikt findet Ihr hier im TAG24-Newsticker.

25. Juni, 22.16 Uhr: Israelische Armee tötet sechs Hisbollah-Kämpfer

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben in der von ihr festgelegten "Sicherheitszone" im Südlibanon sechs Mitglieder der Hisbollah-Miliz getötet. Diese hätten für die Soldaten eine Gefahr dargestellt, teilte die Armee mit. Es habe sich um zwei Zwischenfälle gehandelt.

Eigentlich herrscht zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah im Libanon seit vergangenem Freitag eine Waffenruhe. Zuletzt wurde die Feuerpause nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen von beiden Seiten weitgehend eingehalten.

Tyre: Ein Mann räumt Trümmer aus einem Gebäude, das bei einem israelischen Angriff beschädigt wurde.
Tyre: Ein Mann räumt Trümmer aus einem Gebäude, das bei einem israelischen Angriff beschädigt wurde.  © Hassan Ammar/AP/dpa

25. Juni, 21.58 Uhr: Frankreich und Italien streben neue Libanon-Mission an

Frankreich und Italien wollen sich nach dem Ende des derzeitigen UN-Blauhelm-Einsatzes im Libanon (Unifil) für eine neue Unterstützungsmission für das kriegserschütterte Land starkmachen.

"Wie Sie wissen, endet die Unifil-Mission Ende des Jahres, und aus unserer Sicht ist es notwendig, eine internationale Präsenz zu gewährleisten, die ein äußerst gefährliches Sicherheitsvakuum verhindert", sagte Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni (49) nach einem italienisch-französischen Regierungsgipfel in Antibes.

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni (49) am Donnerstag in Antibes.
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni (49) am Donnerstag in Antibes.  © Manon Cruz/Pool Reuters/AP/dpa

25. Juni, 21.47 Uhr: "Geh nach Hause": Zwischenrufe bei Netanjahu-Ansprache

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (76) ist nach Medienberichten bei einer Rede vor Offiziersanwärtern mit Zwischenrufen gestört worden. Wie die israelischen Zeitungen The Times of Israel und Haaretz weiter berichteten, rief ein Anwesender: "Geh nach Hause". Das habe vereinzelten Beifall ausgelöst.

Ein weiterer Zuhörer rief demnach danach: "Geh, Bibi". Laut den Berichten folgten jedoch auch Applaus und Jubel für den Regierungschef. Der Vorfall ereignete sich während einer Abschlusszeremonie an einer Offiziersschule der israelischen Streitkräfte (IDF).

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (76) ist in seinem Land schon lange umstritten.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (76) ist in seinem Land schon lange umstritten.  © Ronen Zvulun/Pool Reuters/dpa

25. Juni, 18.35 Uhr: Israel wird Libanon laut Regierungssprecher erst nach Hisbollah-Entwaffnung verlassen

Die israelische Armee wird den Libanon nach Angaben eines Regierungssprechers erst nach einer Entwaffnung der Hisbollah-Miliz verlassen.

"Wir werden unsere Streitkräfte nicht aus dem Süden des Libanon abziehen, solange die Hisbollah eine Bedrohung darstellt und nicht entwaffnet und entmilitarisiert ist", sagte der Regierungssprecher David Mencer am Donnerstag vor Journalisten.

25. Juni, 17.49 Uhr: Iran ist laut NGO einer der schlimmsten Folterstaaten

Der Iran ist nach Einschätzung von Experten einer der schlimmsten Folterstaaten der Welt. Folter und Misshandlungen seien systemische Merkmale des iranischen Strafjustiz- und Haftsystems und dienten als Instrumente der Unterdrückung, berichtete die Weltorganisation gegen Folter (OMCT) mit Sitz in Genf.

Auf dem sogenannten Folterindex erreiche die Islamische Republik die höchste Gefahrenstufe für Beschuldigte, so die Allianz von Nichtregierungsorganisationen bei der Vorlage ihres zweiten Weltreports über diesmal insgesamt 39 Länder.

Teheran: Ein Mitglied der iranischen Revolutionsgarden steht auf dem Platz der Islamischen Revolution.
Teheran: Ein Mitglied der iranischen Revolutionsgarden steht auf dem Platz der Islamischen Revolution.  © Vahid Salemi/AP/dpa

25. Juni, 14.39 Uhr: Laut Oman keine Gebühren an der Straße von Hormus geplant

Für die Durchfahrt der Straße von Hormus sollen nach Angaben Omans keine Gebühren erhoben werden.

"Zukünftige Regelungen mit Blick auf die Straße (von Hormus) beinhalten keine Erhebung irgendwelcher Transitgebühren", teilte Omans Außenminister Badr al-Busaidi mit. Das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran habe das Ziel, dort die Freiheit der Schifffahrt und sichere Durchfahrt zu gewährleisten.

25. Juni, 11.54 Uhr: Schiffsverkehr in Straße von Hormus nähert sich Normalität

Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zeigt Analysen zufolge erste Anzeichen von Normalisierung.

70 Durchfahrten zählte der Datenanbieter Kpler am Mittwoch nach Angaben eines Sprechers. Vor Ausbruch des Iran-Kriegs waren es täglich mehr als 100 gewesen.

Der Datenanbieter Windward schrieb in einer Analyse, kommerzieller Verkehr in der Straße von Hormus nähere sich "funktioneller Normalität" an. Der Anbieter berichtete von mehr Aus- als Einfahrten. China sei das Hauptzielland für ölexportierende Schiffe.

Am Donnerstagvormittag (Ortszeit) hatten die iranischen Revolutionsgarden mitgeteilt, dass Durchfahrten durch die Meerenge nur auf iranisch festgelegten Routen sicher seien.

Unklarheit herrscht über die Seeminen, die iranische Streitkräfte in der Meerenge verlegt haben sollen.
Unklarheit herrscht über die Seeminen, die iranische Streitkräfte in der Meerenge verlegt haben sollen.  © -/kyodo/dpa

25. Juni, 9.08 Uhr: Israelischer Soldat bei "Einsatz-Aktivitäten gefallen"

Bei einem Einsatz im Süden des Libanon ist nach Angaben der israelischen Armee ein weiterer israelischer Soldat getötet worden.

Der 32-jährige Armeefahrer sei am Mittwoch bei "Einsatz-Aktivitäten gefallen", teilte die Armee am Donnerstag mit. Nach Angaben eines Sprechers überschlug sich das Fahrzeug des Soldaten.

Die Zahl der seit Anfang März im Libanon getöteten Israelis stieg damit nach Armeeangaben auf 27, darunter 26 Soldaten und ein ziviler Beschäftigter.

Der Soldat aus Israel überschlug sich mit seinem Armeewagen und kam dabei ums Leben. (Symbolfoto)
Der Soldat aus Israel überschlug sich mit seinem Armeewagen und kam dabei ums Leben. (Symbolfoto)  © Ariel Schalit/AP/dpa

24. Juni 21.59 Uhr: US-Außenminister kündigt Gespräche mit dem Iran an

Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran dürften nach den Worten von US-Außenminister Marco Rubio (55) in der kommenden Woche weitergehen.

Nach seinem Kenntnisstand würden die technischen Gespräche am Montag oder Dienstag fortgeführt, sagte Rubio am Flughafen in Kuwait City. Er gehe davon aus, es werde erneut in der Schweiz verhandelt.

Die beiden Seiten hätten die Verhandlungen in verschiedene Arbeitsstränge aufgeteilt. Darin sollten die Gespräche nun weiterlaufen. Für die US-Seite würden etwa Fachleute für Nuklearenergie oder Sanktionen aus mehreren Ministerien teilnehmen.

Außenminister Marco Rubio (55) rechnet damit, dass die Gespräche zwischen den USA und Iran in der kommenden Woche weitergehen.
Außenminister Marco Rubio (55) rechnet damit, dass die Gespräche zwischen den USA und Iran in der kommenden Woche weitergehen.  © Eric Lee/Pool Reuters/AP/dpa

24. Juni, 18.25 Uhr: Schiffe passieren Meerenge

Erste Schiffe haben die Straße von Hormus passiert.

Das teilte die Weltschifffahrtsorganisation IMO auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Die UN-Sonderorganisation hatte am Dienstag angekündigt, 11.000 Seeleute aus der Region zu evakuieren.

Noch am selben Tag hätten erste Schiffe die Meerenge passiert, teilte nun eine Sprecherin mit. Die für den Welthandel bedeutende Straße von Hormus war wochenlang faktisch blockiert gewesen, als zunächst der Iran mit Drohungen und Angriffen auf zivile Schiffe begann und später die USA iranische Häfen blockierten. Vorausgegangen waren amerikanisch-israelische Angriffe auf den Iran.

Inzwischen haben sich Washington und Teheran vorläufig auf ein Ende der Kampfhandlungen geeinigt.

Erste Schiffe von haben die Meerenge in der Straße von Hormus passiert.
Erste Schiffe von haben die Meerenge in der Straße von Hormus passiert.  © The Visible Earth/NASA/dpa

24. Juni, 17.42 Uhr: EU legt Mitgliedstaaten Konzept für Libanon-Einsatz vor

Die EU plant einen Unterstützungseinsatz für die Streitkräfte und die Polizei im Libanon.

Ein Konzept aus dem Auswärtigen Dienst sieht nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur vor, eine mindestens dreijährige militärische und zivile Mission zu starten, um die Einsatzfähigkeit und Einsatzbereitschaft der Kräfte durch Beratung, Ausbildung und Schulung zu erhöhen. Diese sollen in die Lage versetzt werden, die Kontrolle über das gesamte libanesische Staatsgebiet auszuüben und ein staatliches Waffenmonopol durchzusetzen.

Titelfoto: Hassan Ammar/AP/dpa

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