Eltern fahren 100 Kilometer mit totem Sohn auf der Rückbank: "Wir dachten, er schläft"

Italien - Tragischer Fall auf einer italienischen Autobahn: Ein 31-jähriger Mann ist während der Fahrt auf der Rückbank eines Autos gestorben. Seine Eltern dachten, ihr Sohn sei eingeschlafen.

Während der Autofahrt reagierte der Mann (†31) plötzlich nicht mehr. (Symbolfoto)  © 123Rf/lightpoet

Die Tragödie ereignete sich am Sonntagmorgen auf der A21 in Richtung Turin in Norditalien.

Wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtete, saß in dem Wagen eine dreiköpfige Familie rumänischer Herkunft: am Steuer der Vater, auf dem Beifahrersitz die Mutter und auf der Rückbank der erwachsene Sohn des Ehepaares.

Während der Fahrt sei der 31-Jährige plötzlich still geworden. Seine Eltern dachten, er mache ein Nickerchen.

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Erst als sie mehrfach erfolglos versuchten, ihren Sohn zu wecken, erkannten die beiden den Ernst der Lage und hielten an.

An einer Raststätte dann der Schock: Der 31-Jährige war bewusstlos und hatte keinen Puls mehr.

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Rumäne erlitt während der Fahrt wohl einen Herzinfarkt

Erst an einer Raststätte bemerkten die Eltern, dass ihr Sohn nicht mehr am Leben war. (Symbolfoto)  © 123rf/serezniy

Die Familie wählte umgehend den Notruf, doch es war bereits zu spät. Rettungskräfte konnten wenige Minuten später nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Italienischen Medienberichten zufolge habe der Rumäne offenbar einen plötzlichen Herzinfarkt erlitten. Er soll zuvor an leichten Herzproblemen gelitten haben.

Seine Eltern erklärten gegenüber dem Rettungsdienst, dass sie rund 100 Kilometer zuvor zuletzt mit ihrem Sohn gesprochen hätten.

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Danach sei er verstummt.

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