Mutter sorgt sich, wie es Sohn am ersten Schultag geht: Was sie dann mit ansehen muss, bricht ihr Herz in tausend Teile

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Minnesota (USA) - Der erste Schultag ist für die ganze Familie ein großer Schritt. Die Emotionen reichen dabei von Aufgeregtheit über Neugier bis hin zu Sorge, dass der Start in den Schulalltag schwerfallen wird. Auch eine Mutter aus dem US-Bundesstaat Minnesota fragte sich, wie gut ihr Sohn den ersten Tag in der Vorschule meistern würde. Was sie beim Abholen mit ansehen musste, sollte ihr allerdings das Herz brechen ...

Dieser Anblick ist kaum zu ertragen: Ein kleiner Junge sitzt an seinem ersten Schultag völlig allein auf dem Schulhof.
Dieser Anblick ist kaum zu ertragen: Ein kleiner Junge sitzt an seinem ersten Schultag völlig allein auf dem Schulhof.  © Bildmontage/Screenshot/TikTok/xoxo.nessalovelyn

Eigentlich hatte sich Jaxton riesig auf die Vorschule gefreut. "Jeden Tag sagte er mir, er könne es kaum erwarten, Freunde zu finden, und fragte mich, ob ich glaube, dass er welche finden würde", erinnert sich Mutter Lovelyn gegenüber Newsweek. "Ich sagte ihm, dass er das großartig meistern würde und dass alle ihn genauso lieben würden wie ich."

Dennoch blieb ihre Sorge, dass ihr Sohn aufgrund seines Autismus anders behandelt werden und in der Klasse auf Ablehnung stoßen würde.

Am ersten Tag fuhr sie deshalb schon deutlich eher als zur offiziellen Abholzeit zur Schule. Sofort entdeckte sie den Jungen auf dem Spielplatz - komplett allein auf einer Schaukel. Niemand schien sich für ihn zu interessieren oder ihn gar anschubsen zu wollen. Stattdessen rannten die anderen Kinder nur an ihm vorbei und beachteten Jaxton gar nicht.

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"Ich brach in Tränen aus und wollte am liebsten über den Schulzaun klettern, nur um ihn zu umarmen", meint seine Mutter. "Am schwersten war das Wissen, dass ich das nicht konnte und mitansehen musste, wie er völlig aufgelöst war - im Bewusstsein, dass er keine Ahnung hatte, dass ich direkt in der Nähe war."

TikTok-Video zeigt einsamen Jungen in der Vorschule

Mama Lovelyn tat alles, damit ihr Sohn Jaxton gestärkt in die Schule zurückkehrt.
Mama Lovelyn tat alles, damit ihr Sohn Jaxton gestärkt in die Schule zurückkehrt.  © Bildmontage/Screenshot/TikTok/xoxo.nessalovelyn

Auf dem Heimweg war Jaxton völlig in sich gekehrt und erzählte kaum etwas. Er sagte nur, dass er seine Lehrerin mochte, aber keine Freunde gefunden hatte. Zudem erklärte er, dass er seine Mama vermisst hätte.

Später verriet er seiner Mutter, dass er sehr traurig darüber war, dass niemand mit ihm gespielt oder geredet hatte. "Er meinte: 'Sie mochten mich nicht'", berichtet Lovelyn. Daraufhin erklärte sie dem Jungen, dass es Zeit brauchte, bis sich Freundschaften entwickeln würden. "Außerdem wollte ich sicherstellen, dass er versteht, wie besonders er ist und dass er nichts an sich ändern muss", so die US-Amerikanerin.

Den Rest des Tages hätten die beiden geübt, wie man andere Kinder anspricht und sich vorstellt. Dies schien Jaxton gestärkt zu haben, denn bereits der zweite Tag in der Vorschule sah deutlich anders aus.

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"Jaxton hatte heute seinen zweiten Tag in der Vorschule und hat einen Freund gefunden", freut sich seine Mutter. "Er hat all das Geübte angewendet und es hat funktioniert."

Mutter hat selbst schlechte Erfahrungen gemacht

Lovelyns Angst um Jaxton kam nicht von ungefähr, sie selbst hatte laut eigenen Aussagen eine "sehr traumatische" Kindheit gehabt. "Ich erinnere mich noch sehr genau an meinen eigenen Start in die Vorschule", so die US-Amerikanerin. "Ich war ein nervliches Wrack und ein sehr schüchternes Kind. Den ersten Tag verbrachte ich weinend, aber schließlich taute ich auf."

Sie hofft, dass Jaxton weiterhin Anschluss findet und nicht mehr allein spielen muss.

Auf TikTok wurde die Story um den einsamen Jungen über fünf Millionen Mal angeklickt.

Titelfoto: Bildmontage/Screenshot/TikTok/xoxo.nessalovelyn

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