Vorarlberg - Am Donnerstag wollte ein 56-jähriger Deutscher auf den Hohen Ifen in Österreich klettern. Plötzlich stürzte er über die steil abfallende Felswand 200 Meter in die Tiefe!
Zunächst war unklar, wie es zu dem tödlichen Unglück kommen konnte. Hinweise auf Fremdeinwirkung fanden die Ermittler nach ersten Erkenntnissen jedoch nicht, wie die Polizei Vorarlberg am Freitag mitteilte.
Bergwanderer in der Nähe konnten den Unfall mitverfolgen und alarmierten umgehend die Rettung. Für den Mann kam allerdings jede Hilfe zu spät: Die Einsatzkräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen.
Der Hohe Ifen liegt direkt an der deutsch-österreichischen Grenze.
Am selben Tag kam es sogar zu einem weiteren tödlichen Bergunfall in Vorarlberg. Ein 64 Jahre alter Deutscher stürzte in Lech beim Abstieg von der Göppinger Hütte in Richtung Butzensee ab.
Nach Angaben der Landespolizeidirektion fiel der Mann etwa 70 Meter weit einen steilen, mit Felsen durchsetzten Hang hinunter.