Hüttenparty endet tragisch: 56-Jähriger stürzt 100 Meter in den Tod
Halltal (Österreich) - Tragischer Ausgang einer Party! Ein Mann ist am Sonntagabend nach einer Feier auf einer Hütte im Tiroler Halltal 100 Meter in den Tod gestürzt.
Die Alpensöhnehütte hatte am Sonntag zur Herbstparty im Halltal geladen. Doch der Besuch der Feier sollte für einen 56-Jährigen das Letzte gewesen sein, was er vor seinem Tod tat.
Wie die österreichische "Krone" berichtet, hatte der Mann gemeinsam mit einer Begleiterin gegen 23.30 Uhr die Party verlassen und sich auf den Weg ins Tal gemacht. Wenig später ging bei der Rettungsleitstelle der Notruf ein.
Seine Begleitung konnte den 56-Jährigen, der hinter ihr gelaufen war, nicht mehr finden. "Daraufhin begann eine große Suchaktion der Bergrettungen Hall, Innsbruck und Wattens", erklärte Einsatzleiter Daniel Kölli.
Ein Hubschrauber mit Wärmekamera wurde aus Salzburg angefordert, doch aufgrund der Witterung schaffte es dieser nicht nach Tirol. So kamen mehrere Drohnen zum Einsatz. Gegen 1.30 Uhr konnte eine der Drohnen dann etwas Verdächtiges aufzeichnen.
Leiche des Tirolers unter Materialseilbahn gefunden
Bergretter stiegen zu einer Stelle in einer Rinne unter einer Materialseilbahn ab und entdeckten den leblosen Körper des Tirolers, der beim Abstieg über steiles, felsdurchsetztes Gelände gut 100 Meter in die Tiefe gestürzt sein musste. "Es konnte nur noch der Tod festgestellt werden", so der Einsatzleiter.
Die Leiche des Österreichers wurde am Montagmorgen mit einem Hubschrauber geborgen. Auf Facebook schrieb die Bergrettung Hall: "Leider können wir nicht immer helfen. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen."
Titelfoto: -/Italienische Bergrettung/dpa
