Schul-Streich mit fatalen Folgen: Zwei 16-Jährige wegen 500.000-Euro-Schaden vor Gericht
Wien (Österreich) - Was als Streich in der Schule begann, endete in einer Katastrophe - und für zwei Wiener Jugendliche vor Gericht. Im Raum steht Sachbeschädigung in Höhe von 500.000 Euro.
Wie die österreichische Tageszeitung "Heute" berichtet, sollen die beiden Schüler im Februar das katholische Albertus-Magnus-Gymnasium teilweise unter Wasser gesetzt haben.
Demnach sollen die beiden 16-Jährigen in mehreren Stockwerken gleichzeitig Waschbecken mit Klopapier verstopft und anschließend die Wasserhähne aufgedreht haben.
Das Wasser lief über die Becken, setzte die Toiletten unter Wasser und drang schließlich durch die Decken.
Zahlreiche Räume der Schule wurden dadurch beschädigt, selbst Stromleitungen sollen durch die Wassermassen gefährdet worden sein.
Am heutigen Montag müssen sich die beiden Jugendlichen nun vor Gericht verantworten. Im Raum steht der Vorwurf der schweren Sachbeschädigung - mit einem Schaden von rund 500.000 Euro.
Doch wie genau es zu der folgenschweren Aktion kam und welcher der beiden Schüler dabei welche Rolle spielte, muss der Prozess noch klären.
Titelfoto: 123RF/angor1975
