Mordanschlag auf Polen-Premier Tusk geplant? Polizei erhält Hinweis

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Warschau (Polen) - Offenbar wurde ein Mordanschlag auf Polens Premier Donald Tusk (69) und Vize-Ministerpräsident Władysław Kosiniak-Kamysz (45) geplant. Dies berichtet ein Nachrichtenportal, was sich auf die Aussagen einer Sprecherin des Innenministeriums bezieht.

Offenbar wurde ein Attentat auf Premier Donald Tusk (69) geplant. (Archivfoto)
Offenbar wurde ein Attentat auf Premier Donald Tusk (69) geplant. (Archivfoto)  © Wojtek Radwanski / AFP

Karolina Gałecka, Sprecherin des Innenministeriums, erklärte auf der Plattform "X":

"Im Zusammenhang mit den der Polizei vorliegenden Informationen über einen möglichen Anschlag auf Ministerpräsident Donald Tusk und Vizepremierminister und Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz haben der Innenminister Marcin Kierwiński und der Koordinator der Spezialdienste, Tomasz Siemoniak, die Einleitung von Maßnahmen in dieser Angelegenheit angeordnet."

Zuvor hatte Bild über eine Meldung des Nachrichtenportal "Onet" berichtet. Demnach hätte die polnische Polizei Informationen über den geplanten Anschlag erhalten.

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Daraufhin wurde am Sonntagvormittag ein Treffen im Terror-Abwehrzentrum des Inlandsgeheimdienstes einberufen.

Tusk selbst wurde am Sonntagmorgen gegen 7 Uhr informiert. Das teilte Regierungssprecher Adam Szłapka gegenüber TVN24 mit. "Dieser Hinweis war beunruhigender als frühere Meldungen dieser Art. Die Dienste arbeiten und ermitteln", meint Szłapka. Die Drohung wäre offenbar per E-Mail gekommen.

Noch ist nichts über die Identität des Täters bekannt und ob dieser bereits festgenommen werden konnte.

Tusk ist seit Dezember 2023 polnischer Regierungschef.

Das EU- und Nato-Mitglied Polen ist einer der wichtigsten Unterstützer der Ukraine und ein wichtiger Umschlagsort für militärische und humanitäre Hilfsgüter für die Ukraine.

Es fühlt sich auch selbst von Moskau bedroht und rüstet deshalb massiv auf.

Originalartikel von 12.10 Uhr, zuletzt aktualisiert um 13.26 Uhr.

Titelfoto: Wojtek Radwanski / AFP

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