Schönheitschirurg macht Regierungschefin OP-Angebot: Die Antwort fällt deutlich aus
Kopenhagen (Dänemark) - Immer wieder muss die dänische Premierministerin Mette Frederiksen (48) hasserfüllte Kommentare zu ihrem Aussehen über sich ergehen lassen. Am Montag machte sie im Netz eine Nachricht eines Schönheitschirurgen öffentlich, zu der sie klare Worte fand.
Die dänische Politikerin kehrte am Montag von ihrem Besuch aus Kiew zurück, wo noch immer unerbittlich der Krieg gegen Russland tobt. "Eine der ersten Nachrichten, die ich erhielt, als ich wieder in Dänemark war, war diese", schreibt Frederiksen auf Instagram.
Dazu veröffentlicht die Premierministerin den Screenshot eines Chatverlaufs, in dem ein dänischer Schönheitschirurg ihr anbietet, sich bei ihm unters Messer zu legen: "Hej Mette, sollen wir diese kleine Stelle auf der Nase nicht mal korrigieren?"
Ihre Antwort fällt deutlich aus: "Oh nein. Ich bin mit meinem Körper zufrieden und brauche die Meinung eines männlichen Schönheitschirurgen dazu nicht!" Unter dem Post schreibt Frederiksen weiter, dass sie das Angebot dankend ablehne.
Sie nahm die Nachricht gleichzeitig zum Anlass, sich gegen Kommentare zu wehren, die sie regelmäßig zu ihrem Äußeren bekommt. Frederiksen könne gar nicht zählen, wie viele Nachrichten sie im Laufe der Zeit zu ihrem Aussehen erhalten habe. "Vor allem, dass ich hässliche Zähne und dünnes Haar habe. Dass ich eine hässliche 'Warze' auf der Nase habe und gute Ratschläge für eine Botox-Behandlung bekomme", heißt es in der Caption weiter.
Die Politikerin selbst würde sich in das Aussehen anderer nicht einmischen und betont, mit ihrem Körper gut klarzukommen. "Und trotzdem bin ich ein bisschen altmodisch empört." Wenn man ihr schon schreiben muss, dann hoffentlich für etwas Wesentlicheres.
Titelfoto: Bildmontage: Emil Nicolai Helms/Ritzau Scanpix Foto/dpa / Screenshot/Instagram/mette
