Seuchen-Alarm: Rinder bekommen Beulen durch Mücken-Stiche

Mantua (Italien) - Rinder in Europa sind durch eine sich ausbreitende Viruserkrankung bedroht.

Die Krankheit wird durch infizierte Mücken, Fliegen und Zecken übertragen.
Die Krankheit wird durch infizierte Mücken, Fliegen und Zecken übertragen.  © X/Screenshot/beacon_bio

Wie BeaconBio berichtet, waren es erst nur Italien und Frankreich, doch jetzt wächst auch in Deutschland die Sorge vor der hochansteckenden Rinderseuche "Lumpy Skin Disease".

Laut Bild hat der Deutsche Bauernverband Landwirte bereits gewarnt. Auch Österreich und Schweiz sind in Alarmbereitschaft.

Die Krankheit wird durch infizierte Mücken, Fliegen und Zecken übertragen. Die winzigen Plagegeister können vom Wind über große Distanzen getragen werden und machen somit auch vor Ländergrenzen keinen Halt.

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Zunächst beginnt die Krankheit harmlos mit Fieber. Doch schon bald bilden sich unter der Haut der Tiere schmerzhafte Knoten - bis zu fünf Zentimeter groß.

Erkrankte Rinder müssen getötet werden

Ist ein Rind erst einmal erkrankt, muss es wie bei der Maul- und Klauenseuche oder der Schweinepest getötet werden. (Symbolbild)
Ist ein Rind erst einmal erkrankt, muss es wie bei der Maul- und Klauenseuche oder der Schweinepest getötet werden. (Symbolbild)  © 123RF/williamedge

Ist ein Rind erst einmal erkrankt, muss es wie bei der Maul- und Klauenseuche oder der Schweinepest getötet werden.

Die Tiere sind hochgradig ansteckend und könnten ihre Artgenossen oder sogar das Futter kontaminieren.

In den betroffenen Regionen haben die Behörden bereits reagiert. Es gelten Sperrzonen und Handelsverbote. Eine Gefahr für den Menschen besteht jedoch nicht.

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Wie viele Rinder bislang getötet wurden, ist derzeit nicht bekannt.

Titelfoto: Bildmontage: X/Screenshot/beacon_bio, 123RF/williamedge

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