Stromausfälle, zerstörte Häuser und eine Tote: Unwetter auf Urlaubsinseln hinterlassen Spuren
Von Takis Tsafos
Griechenland - Die Unwetterlage auf Kreta flaut allmählich ab. Nach den schweren Regenfällen und Gewittern ziehen die Behörden eine erste Bilanz der Schäden.
Innerhalb von 24 Stunden wurden auf der Insel und in der südlichen Ägäis rund 22.000 Blitze registriert.
Nach weiteren Angaben des griechischen Wetterdienstes sollen die heftigen Regenfälle noch einige Stunden anhalten. Danach soll sich das Wetter weiter beruhigen.
Auf Kreta wurden weite Teile der landwirtschaftlichen Produktion zerstört und zahlreiche Straßen von den Wassermassen unterspült.
Viele Häuser wurden beschädigt. Vielerorts fiel der Strom aus. Nach Angaben von Meteorologen im Raum Rethymno fielen bis zu 500 Liter Regen pro Quadratmeter, wie die Behörden mitteilten.
Auf Rhodos war am Freitag eine deutsche Urlauberin von einem Blitz getroffen worden. Die 58-Jährige starb, ihr Ehemann wurde leicht verletzt. Auch dort wird mit einer Entspannung der Wetterlage gerechnet, teilte das Wetteramt mit.
Titelfoto: Uncredited/InTime News/dpa
