Unwetter über Urlaubsinsel: Autos weggespült, Brücken und Straßen zerstört, Hirte getötet

Von Takis Tsafos

Kreta/Athen (Griechenland) - Ein Herbststurm und starke Regenfälle halten Kreta und zahlreiche Inseln der Ägäis in Atem. Ein Hirte wurde im gebirgigen Hinterland Kretas von den Wassermassen erfasst und ertrank, teilte die Feuerwehr mit. Touristen kamen bislang nicht zu Schaden, berichteten griechische Medien.

Bei Rethymno (Kreta) ist ein Auto in eine aufgerissene Straße gestürzt.  © InTime News/AP/dpa

Nach Angaben des griechischen Wetterdienstes (EMY) soll die Unwetterlage mit heftigem Regen und Gewittern bis Sonntag anhalten. "Die Gefahr ist nicht vorbei", warnte ein Meteorologe im griechischen Rundfunk. 

In Anogia bei Rethymno wurden nach Angaben des Wetterdienstes innerhalb von weniger als 24 Stunden 361 Liter Wasser pro Quadratmeter gemessen.

An den Küsten wurden Autos ins Meer gespült, Brücken und Straßen zerstört, wie örtliche Medien berichteten.

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Der Boden ist vielerorts bereits gesättigt. Damit steigt die Gefahr weiterer Überschwemmungen und Erdrutsche, warnte der Zivilschutz.

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Windböen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde gemessen

In der Nähe von Heraklion auf der Insel Kreta ist der Fluss Drakouliaris über die Ufer getreten und hat ein Firmengelände überschwemmt.  © InTime News/AP/dpa

Auch der Fährverkehr ist wegen starker Winde teilweise beeinträchtigt. Die meisten Fähren blieben am Freitagmorgen in den Häfen, berichtete der griechische Rundfunk ERTNews.

In der Ägäis wurden Windböen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde gemessen. Auf Kreta herrscht weiterhin erhöhte Alarmbereitschaft. Alle Schulen der Insel blieben am Freitag geschlossen.

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