Walker (USA) - Eine Frau aus Louisiana muss sich vor Gericht verantworten, nachdem 17 Katzen bei extremer Hitze tot aufgefunden wurden.
Wie "The Guardian" berichtete, steht die 29-jährige Madison Rebecca Colello wegen Dutzender Fälle von Tierquälerei vor Gericht.
Die US-Amerikanerin stellte sich am Donnerstagmorgen selbst in der Haftanstalt der Gemeinde Livingston in Walker, Louisiana.
Die Anklage folgte auf eine beunruhigende Entdeckung. Polizeibeamte waren den Hinweisen der Frau nachgegangen und untersuchten daraufhin das örtliche Tiergeschäft namens "Waffles Way Home".
Als die Beamten das Gebäude betraten, stießen sie auf Temperaturen von fast 38 Grad Celsius. Dutzende Katzen und Kätzchen waren dort eingesperrt, ohne Zugang zu Futter oder Wasser.
17 der Tiere wurden tot aufgefunden, die übrigen 20 wurden in einem Zustand schwerer Not gerettet, so die Ermittler.
"Die Katzen, für die angeblich Frau Colello verantwortlich war, haben offensichtlich ein schreckliches Schicksal erlitten", sagte Polizeichef David Addison. "Die Zahl der von dieser Grausamkeit betroffenen Tiere ist herzzerreißend."
20 Katzen überlebten die Hitze
Warum Colello die Stubentiger zurückließ, ist noch unklar. "Unsere Behörde will ein klares Signal senden, dass diese Art von Misshandlung in Walker nicht toleriert wird", ergänzte der Polizeichef.
Laut Behörden war der Bereich, in dem sich die Katzen befanden, hygienisch gesehen sauber, doch die extreme Hitze und der Mangel an tierärztlicher Versorgung hatten schwerwiegende Folgen für die Samtpfoten.
Die Polizei und gemeinnützige Vereine organisierten schnelle Nothilfe für die überlebenden Tiere.