Missouri (USA) - Das Urteil steht fest: Nachdem eine Mutter aus den USA ihr Baby in einen Backofen gelegt hat und es daraufhin verstorben ist, erhält sie nun ihre Strafe.
Die heute 28-jährige Mariah Thomas wurde im Februar 2024 verhaftet, nachdem die Polizei ein schwer verbranntes Baby in ihrem Haus gefunden hat, so die Staatsanwaltschaft von Jackson County laut People.
Die Beamten wurden zunächst gerufen, weil das einen Monat alte Mädchen nicht atmete. Es wurde noch vor Ort für tot erklärt.
Angeblich habe Mariah die kleine Za'Riah Mae ins Kinderbett bringen wollen, legte sie dann aber versehentlich in den Backofen.
Im Zusammenhang mit ihrer Anklage bekannte sich die damals 26-Jährige für schuldig.
Am Dienstag erhielt sie nun ihre Strafe. Die Amerikanerin wurde im Jackson County zu 13 Jahren Haft wegen Gefährdung des Wohlergehens eines Kindes mit Todesfolge verurteilt.
Das geht laut People aus Online-Gerichtsakten hervor.
Der Fall schockierte die Justiz
Da sich die Frau schuldig bekannte und ihre Strafe akzeptierte, wurde die Anklage wegen Mordes ersten Grades fallen gelassen, wie KCTV 5 berichtete.
"Wir danken allen Einsatzkräften, die am Tatort im Einsatz waren, und den Staatsanwälten, die die Anklage erhoben haben. Wir sind uns der Grausamkeit dieser Tragödie bewusst und tief betroffen vom Verlust dieses wertvollen Lebens", hieß es damals von der Staatsanwältin Jean Peters Baker.
"Wir vertrauen darauf, dass die Justiz angemessen auf diese schrecklichen Umstände reagiert."