Jetski-Ausflug geht schief: Vermisster treibt ganze Nacht lang im Pazifik
Long Beach (Kalifornien/USA) - Stundenlang trieb ein 53-Jähriger vor der Küste Kaliforniens im Meer. Rettungskräfte suchten die ganze Nacht nach ihm. Dann machte die Besatzung eines Hubschraubers am nächsten Morgen die unglaubliche Entdeckung: Der Vermisste lebte noch!
Gegen 22 Uhr am Sonntagabend begann vor Long Beach eine dramatische Rettungsaktion. Zwei Jetski-Fahrer, die zuvor mit einer größeren Gruppe unterwegs gewesen waren, wurden nahe der Alamitos Bay vermisst.
Die beiden waren von den anderen getrennt worden und im Wasser gelandet, wie die "New York Post" berichtet.
Nur wenig später - gegen 22.30 Uhr - hörten Fischer die Hilferufe einer Frau. Rettungsschwimmer eilten zum Wellenbrecher von Long Beach und entdeckten die etwa 40-Jährige, die sich an den Felsen festhielt.
Sie wurde gerettet und in ein Krankenhaus gebracht. Ihr Zustand war stabil. Von dem anderen Vermissten fehlte dagegen immer noch jede Spur.
Gegen 1.15 Uhr entdeckten die Einsatzkräfte hinter dem Wellenbrecher schließlich einen verlassenen Jetski. Etwa eine halbe Stunde später wurde auch das zweite Wasserfahrzeug gefunden. Doch von dem Mann gab es weiterhin kein Lebenszeichen.
Die Rettungsmannschaften gaben nicht auf. Die Suche lief durch die gesamte Nacht und bis weit in den Montagmorgen hinein, während ein Überleben des Schiffbrüchigen immer unwahrscheinlicher wurde.
Der Vermisste wurde lebend gefunden
Gegen 10.30 Uhr kam dann die erlösende Nachricht: Die Besatzung eines Hubschraubers der US-Küstenwache entdeckte einen Mann im Wasser - etwa vier Kilometer vor dem Seal Beach Pier.
Ein Rettungsschwimmer wurde aus dem Hubschrauber hinabgelassen und holte den Schiffbrüchigen aus dem Pazifik. Er war zwar unterkühlt, aber ansprechbar und in stabilem Zustand. Anschließend wurde auch er in ein Krankenhaus gebracht.
Titelfoto: Montage: Screenshot/Facebook/Long Beach Fire Department, 123rf/radub85
