Mit 18 zum Tode verurteilt: Todeskandidatin will von Frauen erschossen werden

USA - Im US-Bundesstaat Tennessee möchte eine zu Tode verurteilte Frau von einem rein weiblichen Erschießungskommando hingerichtet werden.

Im Alter von 18 Jahren wurde Christa Pike 1996 wegen Mordes zum Tode verurteilt.  © Bildmontage: Facebook/Screenshot/Mercy for Christa Pike

Wie die britische Tageszeitung Daily Mail berichtet, wurde Christa Pike im Alter von 18 Jahren zum Tode verurteilt, nachdem sie 1995 ihre Mitschülerin Colleen Slemmer (†18) in einer alten Dampfmühle gefoltert und brutal ermordet hatte.

Dabei soll Pike unter anderem ein Pentagramm (einen fünfzackigen Stern) in die Brust ihrer Mitschülerin geritzt und ein Stück ihres Schädels als Trophäe behalten haben. 1996 wurde sie von Geschworenen für schuldig befunden.

Nun soll die mittlerweile 50-Jährige am 30. September hingerichtet werden. Es wäre die erste Hinrichtung einer Frau im US-Bundesstaat Tennessee seit mehr als 200 Jahren.

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Pike hatte beantragt, durch ein rein weibliches Erschießungskommando getötet werden zu wollen. Wie die "New York Post" berichtet, begründete sie dies mit der Angst vor einem "schmerzhaften" Tod durch die Giftspritze.

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Christa Pike soll am 30. September eigentlich per Giftspritze hingerichtet werden. (Symbolfoto)  © Paul Buck/EPA/dpa

Christa Pike wird mit der Giftspritze hingerichtet

Die mittlerweile 50-Jährige hatte darum gebeten, eine andere Hinrichtungsmethode als die Giftspritze in Erwägung zu ziehen - jedoch vergeblich.  © Tennessee Department of Correction

Ihre Anwälte argumentieren, dass die Hinrichtung durch die Giftspritze aufgrund einer seltenen Blutkrankheit "langwierig und qualvoll" sein könnte.

Denn die Erkrankung könne das Auffinden einer geeigneten Vene erschweren und möglicherweise die Reaktion ihres Körpers auf das Gift beeinflussen.

Bereits im August hatte Pike das Gericht gebeten, stattdessen eine Hinrichtung durch Erhängen in Betracht zu ziehen.

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Wie die Strafvollzugsbehörde von Tennessee am Donnerstag gegenüber der "Daily Mail" mitteilte, wurde ihr Antrag jedoch abgelehnt.

Slemmers Mutter May Martinez hatte der "Daily Mail" zuvor gesagt, dass sie in der ersten Reihe sitzen werde, um die Hinrichtung von Pike mit anzusehen.

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