Mutter suchte verzweifelt nach ihm: Sohn steckt wochenlang tot im Schornstein
New York (USA) - Rätselhafter Todesfall in den USA: Wochenlang galt der 29-jährige Matthew Collado als vermisst - bis sein Leichnam im Schornstein einer Schule gefunden wurde.
Weil Ende Juni plötzlich ein unerträglicher Geruch durch das Schulgebäude im New Yorker Stadtbezirk Queens zog, sollte ein Schädlingsbekämpfer dort nach dem Rechten sehen.
Dabei machte er eine grausige Entdeckung: Beim Öffnen der Ascheklappe des Schornsteins ertastete der Kammerjäger laut "CBS News" die sterblichen Überreste eines Mannes.
Eine gerichtsmedizinische Untersuchung brachte rund einen Monat später traurige Gewissheit: Bei der Leiche handelte es sich um Matthew Collado, der seit Mitte Mai spurlos verschwunden war.
Dem Bericht zufolge hatte der 29-Jährige am 9. Mai mitten in der Nacht seine Wohnung verlassen, wie Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigten. Als er einige Stunden später nicht wie geplant zum Muttertags-Besuch bei seiner Mutter Sophia Wood auftauchte, habe sie ihm eine "genervte" SMS geschickt - auf die sie jedoch niemals eine Antwort erhielt.
Weil Matthew auch Tage später immer noch wie vom Erdboden verschluckt war, gab seine Familie schließlich eine Vermisstenanzeige auf und suchte verzweifelt nach dem jungen Mann.
Mysteriöse Todesumstände geben Polizei und Familie Rätsel auf
Die Hintergründe seines mysteriösen Todes geben nun nicht nur den Ermittlern, sondern auch Matthews Mutter Sophia Rätsel auf: Die ganze Geschichte sei völlig "untypisch" für ihren Sohn und komme ihr "komisch" vor, erklärte sie.
Laut "New York Post" soll Matthew an Höhenangst gelitten und Feuer sowie Rauch gehasst haben. Dass er freiwillig in einen Schornstein geklettert sein könnte, hält Wood für völlig ausgeschlossen.
Sie spielt nun mit dem Gedanken, einen Privatdetektiv zu engagieren, um endlich Antworten auf ihre quälenden Fragen zu erhalten.
Titelfoto: 123RF/burgstedt
