Personalmangel! FBI senkt Hürden für Freier und Tierquäler

Washington D.C. (USA) - Da dem FBI das Personal ausgeht, hat die US-Strafverfolgungsbehörde ihre Einstellungshürden etwas angepasst.

Das Federal Bureau of Investigation (FBI) hat seine Türen für Bewerber mit fraglicher Vergangenheit ein Stück weiter geöffnet. (Symbolfoto)  © Jacquelyn Martin/AP/dpa

Wer in der Vergangenheit Prostituierte engagiert, Tiere gequält oder seinen Arbeitgeber bestohlen hat, hatte absolut keine Chance auf eine Karriere beim Federal Bureau of Investigation (FBI). Bislang.

Wie der US-Sender CBS unter Berufung auf FBI-Quellen berichtete, wurden aufgrund von Personalnot einige frühere Standards bei der Hintergrundüberprüfung von Bewerbern stillschweigend gesenkt - und zwar deutlich.

Demnach können im Bewerbungsprozess seit Juni auch Kandidaten in Betracht gezogen werden, die in ihrer Vergangenheit die Dienste von professionellen Sexarbeiterinnen in Anspruch genommen haben - aber weniger als dreimal und nicht mehr innerhalb der letzten zehn Jahre.

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Zugleich öffnen die abgesenkten FBI-Einstellungskriterien jetzt auch Türen für Personen, die in ihrer Vergangenheit Tiere gequält oder ihren früheren Arbeitgeber bestohlen haben. Solange die Tierquälerei vor dem 18. Lebensjahr des FBI-Bewerbers stattgefunden hat, bedeutet die Gräueltat erst mal keine automatische Ablehnung der Bewerbung.

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Entlassungen, Pensionierungen und Rücktritte: FBI unter Druck

Ähnliche Vorschriften gelten auch für Bewerber, die von ihrem früheren Arbeitsplatz alles mitgenommen haben, was nicht niet- und nagelfest war: Liegt die Tat mehr als drei Jahre zurück, steht einer Karriere beim FBI nichts mehr im Wege.

CBS zufolge hat das FBI seit Beginn der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump (80) etliche Mitarbeiter durch Entlassungen, Pensionierungen und Rücktritte verloren. Eine genaue Anzahl wurde nicht genannt.

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