Tragischer Hitzetod: Junge stirbt im Auto während seine Eltern feierten
Arizona (USA) - Hitzetod durch Unwissen: Ein kleiner Junge war für zwei Stunden in dem heißen Auto seiner Eltern gefangen, während diese ausgelassen feierten.
Die Familie des Fünfjährigen Theo Sabo aus Peoria (Arizona/USA) ging vergangenen Sonntag zu einer Taufe. Anschließend haben sie laut "Mirror" eine Party bei sich zu Hause veranstaltet.
Den Jungen haben sie währenddessen vermutlich über zweieinhalb Stunden im Auto zurückgelassen, wie die Polizei laut dem Nachrichtenportal berichtete. Es sollen bis zu 40 Grad in dem Fahrzeug gewesen sein.
Als er gefunden wurde, begannen Familienmitglieder umgehend mit der Reanimation des Kindes. Im Krankenhaus konnte man später allerdings nur noch Theos Tod feststellen.
"Es scheint, dass es sich entweder um ein Missverständnis handelte oder um ein Familienmitglied, das das Kind aus dem Auto holen sollte", erklärte William Kennedy von der Polizei in Peoria.
Mihail Sabo und Anca Sabo, die Eltern des Fünfjährigen, wurden nun wegen Kindesmisshandlung und fahrlässiger Tötung angeklagt.
Anwältin bestreitet eine böse Absicht
"Die Mutter veranstaltet eine Party bei sich zu Hause und geht davon aus, dass der Vater den Jungen abholt. Der Vater bittet dann den 14-Jährigen, ein anderes Kind aus dem Auto zu holen. Das ist doch nicht in Ordnung, von einem kleinen Kind zu verlangen, ein anderes Kind aus dem Auto zu holen", erklärte Leah Dodd, die Anwältin der Eltern.
"Er schlief, und es war viel los, aber das weicht nicht von dem ab, was ein normaler Mensch in dieser Situation tun würde", verteidigte sie die Sabos.
Zudem soll die Mutter Erste Hilfe geleistet und den Notruf gewählt haben. Auch mit den Ermittlern habe sie kooperiert.
Auf GoFundMe wurde ein Spendenkonto für den kleinen Theo errichtet, um seine Beerdigungskosten decken zu können.
Titelfoto: GoFundMe/Dayana Moca, Mary Husu

