Weinend in schwindelerregender Höhe: Siebenjähriger erklimmt alles, was geht

Kalifornien (USA) - Mutiger Aufstieg in die Höhe: Eine Familie aus den USA wagte sich an den El Capitan (Kalifornien) - eine knapp 1000 Meter hohe Granit-Felsformation. Mit dabei - ihr gerade einmal siebenjähriger Sohn.

Joey Evermore (7) bestieg bereits hunderte Meter hohe Felsenwände.  © Instagram/theevermores

Joe Evermore und seine Frau Ann lieben das Klettern und brachten ihre Leidenschaft auch den gemeinsamen Kindern näher.

Die Kleinen im Alter von zwölf, zehn und sieben Jahren halten bereits Rekorde als einige der jüngsten Kletterer, die die gefährlichsten Aufstiege der Welt gemeistert haben, so "People". Im September tourten sie auf dem El Capitan und posteten nach ihrem erfolgreichen Aufstieg eine freudestrahlende Aufnahme.

Auf einer am Felsen befestigten kleinen Plattform sprangen Joey (7) und sein Bruder Sylvan (9) aufgeregt auf und ab - und das in schwindelerregender Höhe.

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"Sechs Tage lang sind die Jungs vor allem an festen Seilen nach oben geklettert und haben sich dabei mit Steigklemmen hochgezogen. Sie waren durchgehend an der Wand gesichert. Wir sind im Expeditionsstil mit einem größeren Team geklettert, um für die Jungs so viel Sicherheit wie möglich einzubauen", schrieb er unter das Video.

"Joey hat zwar fast jeden Tag einmal geweint, wollte aber kein einziges Mal freiwillig runter."

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In jungen Jahren übt es sich am besten

Joeys Eltern bereiteten ihn lange auf seine Kletter-Expeditionen vor.  © Instagram/theevermores

Zur Vorbereitung solcher Expeditionen lernte der kleine Joey schon früh im Garten seiner Eltern. "Er musste einige ziemlich komplizierte Bigwall-Züge lernen – Züge, die die meisten Kletterer nicht beherrschen", erklärte Joe im Interview mit "People".

"Es erfordert eine mentale Stärke, die über körperliche Kraft hinausgeht", war sich der Vater sicher. "Man muss vielmehr ein Umfeld schaffen, in dem sie mutig sein müssen, und dann erlangen sie diesen Mut."

Bei dem ersten Aufstieg des Jüngsten legte der dreifache Vater also viel Vertrauen in ihn: "Wir hatten einfach eine tolle Zeit zusammen, er und ich, wir haben das gemeinsam durchgestanden und alles besprochen."

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Die ersten Aufstiege verliefen natürlich nie reibungslos und waren mit reichlich Tränen und Emotionen verbunden. Aufgeben wollte der Siebenjährige jedoch nie.

"So sieht gute Erziehung aus – so machen wir es", war sich Joe sicher.

"Rücksichtslose, schlechte Erziehung bedeutet, dass man ein Kind sechs Stunden am Tag vor einem Bildschirm sitzen lässt."

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