Bombe in Köln gefunden: Blindgänger am Abend kontrolliert gesprengt

Köln - Der nächste Bombenfund in Köln! In Köln-Rodenkirchen ist am Montag ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Die Sprengung des Objekts konnte am Dienstagabend nach etlichen Verzögerungen endlich vollzogen werden.

Aufgrund des Bombenfundes in Rodenkirchen mussten rund 3000 Anwohnerinnen und Anwohner am Dienstag evakuiert werden. (Symbolbild)  © Stadt Köln

Wie die Stadt Köln mitteilt, sei der Blindgänger im Bereich des Rodenkirchener Leinpfads gefunden worden.

Demnach handelte es sich bei dem Fundobjekt um eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe mit einem Front- und einem Heckaufschlagzünder.

Von der Evakuierung waren zunächst 3000 Personen betroffen. Bei der Entschärfung kam es allerdings zu Problemen, weshalb die Bombe umgelagert werden musste.

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Der Blindgänger wurde daher auf unbewohnten Feldern im Weißer Bogen gesprengt.

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Der neue Gefahrenbereich wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst auf 500 Meter begrenzt.  © Stadt Köln

29. September, 19.42 Uhr: Bombe wurde entschärft

Aufatmen in Köln-Rodenkirchen: "Die Zehn-Zentner-Weltkriegsbombe wurde durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf kontrolliert gesprengt", teilte die Stadt kurz nach 19 Uhr mit.

Die Überreste werden nun abtransportiert, die Sperrungen nach und nach aufgehoben, wenn alles abschließend kontrolliert wurde.

Insgesamt seien rund 3000 Menschen von der Evakuierung betroffen gewesen, die aber schon früher in ihre Häuser zurück konnten, nachdem der Blindgänger an einen anderen Ort gebracht worden war.

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29. September, 18.13 Uhr: Bombe wurde an neuen Ort gebracht

Die Weltkriegsbombe aus Köln-Rodenkirchen wurde auf unbewohnte Felder im Weißer Bogen gebracht. Dort liegt sie nun in einem mehrere Meter tiefen Loch und soll mit großen Mengen Sand abgedeckt werden.

Der neue Gefahrenbereich hat einen Radius von 500 Metern und wird derzeit vom Ordnungsamt und der Feuerwehr kontrolliert. Wann die Bombe kontrolliert gesprengt wird, steht noch nicht fest.

Der bisherige Gefahrenbereich wurde aufgehoben, Anwohner können in ihre Wohnungen zurückkehren.

29. September, 15.55 Uhr: Probleme bei der Entschärfung

Bei der Entschärfung der Weltkriegsbombe in Köln-Rodenkirchen ist es zu Problemen gekommen.

Denn einer der Zünder kann nicht herausgedreht werden, weshalb der Blindgänger kontrolliert gesprengt werden muss. Dafür soll die Zehn-Zentner-Bombe in ein unbewohntes Ackergebiet gebracht werden.

In der Zeit der Verlagerung bleiben die Sperrungen rund um den Gefahrenbereich des Fundortes bestehen. Die Sperrung der A4 wird hingegen aufgehoben.

29. September, 15.20 Uhr: Freigabe erteilt

Nachdem alle Vorkehrungen getroffen worden sind, wurde die Freigabe zur Entschärfung des Blindgängers soeben erteilt.

Somit dürfte es nicht mehr allzu lange dauern, bis es zur Entschärfung kommt.

29. September, 14.29 Uhr: Auch Luftraum wird dicht gemacht - Krankentransporte fast abgeschlossen

Ab 14.30 Uhr soll auch der Luftraum rund um die Fundstelle gesperrt werden. Einen entsprechenden Antrag hat die Einsatzleitung des Ordnungsamtes bei der Flugsicherung gestellt.

Die Krankentransporte aus der Altenpflege-Einrichtung sind derweil fast abgeschlossen.

29. September, 13.43 Uhr: Diese Streckenabschnitte sind von A4-Sperrung betroffen

Neben der Vollsperrung der A4 zwischen dem Autobahndreieck Köln-Süd und dem Autobahndreieck Heumar sind folgende weitere Autobahnen von den Maßnahmen betroffen:

  • A555: Autobahnkreuz Köln-Süd Überleitung/Tangente auf A4 Fahrtrichtung Olpe vollgesperrt
  • A4: Anschlussstelle Köln-Poll Auffahrt in Fahrtrichtung Aachen gesperrt
  • A4: Im Autobahnkreuz Köln-Gremberg von L124 in Fahrtrichtung Aachen vollgesperrt
  • A559: Im Autobahnkreuz Köln-Gremberg das Ohr auf A4 in Fahrtrichtung Aachen vollgesperrt
  • A3: Im Autobahndreieck Köln-Heumar die Überleitungen/Tangenten auf A4 in Fahrtrichtung Aachen vollgesperrt

29. September, 13.31 Uhr: Sperrung der A4 wird vorbereitet

Wie die Stadt mitteilt, hat die Einsatzleitung des Ordnungsamtes inzwischen die Polizei angewiesen, die Maßnahmen zur Sperrung der A4 im betroffenen Gebiet einzuleiten. Laut Polizei dauert das voraussichtlich bis zu eineinhalb Stunden.

Wahrscheinlich ab 14.30 Uhr wird die Fahrbahn dann gesperrt. Der genaue Zeitpunkt hängt jedoch davon ab, wann die vorbereitenden Arbeiten der Autobahnmeisterei abgeschlossen sind.

Wann die A4 wieder freigegeben werden kann, ist noch unklar, da der Zeitpunkt für die Entschärfung nach wie vor offen ist. Die Stadt warnt allerdings schon jetzt, dass die Maßnahmen "mehr Zeit als üblich" in Anpruch nehmen könnten, "weil der Blindgänger zwei Zünder hat, von denen einer beschädigt ist."

29. September, 13.23 Uhr: Evakuierungsmaßnahmen dauern an

Die Evakuierung der Bewohnerinnen und Bewohner der Altenpflege-Einrichtung dauern weiterhin an. Das teilt die Stadt mit.

Die beiden Anwohner, die sich zuvor geweigert hatten, den Bereich zu verlassen, sind hingegen inzwischen außerhalb der Gefahrenzone.

Eine Person habe laut Stadt nach mehrfachem Klopfen freiwillig ihre Wohnung verlassen. Bei der anderen Person hätten sich Einsatzkräfte via Balkon Zutritt zur Wohnung verschaffen und die Person aus dem Gefahrenbereich verweisen müssen, heißt es weiter. Personalien wurden bei Beiden aufgenommen, entsprechende Bußgeldverfahren werden eingeleitet.

29. September, 12.36 Uhr: Anwohner verzögern Evakuierung

Aktuell verzögern zwei Personen die Evakuierung, da sie sich offenbar weigern, den Gefahrenbereich zu verlassen. Das teilt die Stadt mit.

Einsatzkräfte von Ordnungsamt, Polizei und Feuerwehr sind demnach auf dem Weg, um die Situation zu lösen.

Die Freigabe für die Entschärfung kann erst erteilt werden, wenn der Gefahrenbereich restlos verlassen wurde. Ein Zeitpunkt steht weiterhin nicht fest.

29. September, 12.26 Uhr: Krankentransporte laufen

Bislang wurden zwölf Krankentransporte angemeldet, berichtet die Stadt.

Hinzu kommen würden allerdings noch die Transporte für die Bewohner einer Altenpflege-Einrichtung: 14 Personen müssen liegend aus dem Gefahrenbereich gebracht werden, während 64 Menschen nur eingeschränkt mobil sind. 35 Bewohner können die Einrichtung selbstständig verlassen.

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