Bombe in Rodenkirchen gefunden: 3000 Menschen müssen Häuser und Wohnungen verlassen

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Köln - Der nächste Bombenfund in Köln! In Köln-Rodenkirchen ist am heutigen Montag ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden - die Bombe wird voraussichtlich am Dienstag (29. September) entschärft.

Aufgrund des Bombenfundes in Rodenkirchen müssen rund 3000 Anwohnerinnen und Anwohner am Dienstag evakuiert werden. (Symbolbild)
Aufgrund des Bombenfundes in Rodenkirchen müssen rund 3000 Anwohnerinnen und Anwohner am Dienstag evakuiert werden. (Symbolbild)  © Stadt Köln

Wie die Stadt Köln offiziell mitteilt, sei der Blindgänger im Bereich des Rodenkirchener Leinpfads gefunden worden.

Demnach handelt es sich bei dem Fundobjekt um eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe mit einem Front- und einem Heckaufschlagzünder.

Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes haben den Radius der Evakuierung auf 500 Meter eingegrenzt - von den Evakuierungsmaßnahmen werden rund 3000 Personen betroffen sein.

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Ab 9 Uhr starten Mitarbeitende des Ordnungsamtes den ersten Klingeldurchgang. Der genaue Zeitpunkt der Entschärfung ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar.

Der Radius der Evakuierung wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst auf 500 Metern begrenzt.
Der Radius der Evakuierung wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst auf 500 Metern begrenzt.  © Stadt Köln

Die Evakuierung wird im betroffenen Gebiet auch Auswirkungen auf den Straßenverkehr haben. Die KVB-Linien 16 und 17 werden nicht betroffen sein, sämtliche Buslinien aber schon. Autofahrende sollen sich sowohl bei Radio Köln als auch dem WDR über die bevorstehenden Straßensperrungen informieren.

Die Anlaufstelle wird in der Erzengel-Michael-Kirche, Pfarrer-Te-Reh-Straße 7, 50999 Köln, eingerichtet und wird mit Beginn des ersten Klingelrundgangs geöffnet. Die Kirche befindet sich auf dem Gelände der Diakonie Michaelshoven.

Erstmeldung: 28. September, 20.17 Uhr; zuletzt aktualisiert: 29. September, 7.36 Uhr

Titelfoto: Stadt Köln

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