Bombenverdacht in Gießen: 6000 Menschen bei Evakuierung betroffen, diese Sperrungen könnte es geben
Von Piera Tomasella
Gießen - In Gießen könnte ein möglicher Bombenfund am Donnerstag für Evakuierungen und Sperrungen sorgen. Am Vormittag wird dort bei Bauarbeiten eine Verdachtsstelle für Kampfmittelreste aus dem Zweiten Weltkrieg aufgegraben, wie die Stadt mitteilte.
Beim Fund einer scharfen Bombe könnte für eine Evakuierung demnach wohl ein Radius von bis zu 1000 Metern festgelegt werden. In diesem Fall wären rund 6000 Menschen betroffen.
Auch für Autofahrer und Bahnreisende hätte das Folgen. Gesperrte Gleise im festgelegten Gebiet würden unter anderem die Zugverbindungen zu Frankfurt und Siegen treffen.
Auf dem Gießener Ring würde es ebenfalls zu Sperrungen kommen, etwa auf der Bundesstraße 49, so die Stadt.
Nach Einschätzung einer Sprecherin wäre das Universitätsklinikum vermutlich nicht betroffen.
Titelfoto: Bild-Montage: Frank Molter/dpa. Stadt Gießen
