Erfolgreiche Bombenentschärfung im Norden: Tausende Anwohner können zurückkehren

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Schwentinental - Am Mittwoch hat der Kampfmittelräumdienst eine Fliegerbombe im Schwentinentaler Stadtteil Klausdorf (Kreis Plön, Schleswig-Holstein) entschärft. Rund 2600 Menschen mussten ihre Wohnungen und Häuser verlassen.

Der Sperrradius betrug rund 1000 Meter rund um den Fundort in Schwentinental.
Der Sperrradius betrug rund 1000 Meter rund um den Fundort in Schwentinental.  © Polizeidirektion Kiel

Wie die Polizeisprecherin gegenüber TAG24 bestätigte, wurde die Bombe am Mittwochvormittag erfolgreich entschärft. Die Sperrungen wurden inzwischen aufgehoben, sodass alle Anwohner wieder in ihre Wohnungen können.

Insgesamt hat die Entschärfung durch den Kampfmittelräumdienst rund 45 Minuten gedauert. Die Fliegerbombe wird nun abtransportiert.

Bei dem Fund handelte es sich um eine 250 Kilogramm schwere englische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg.

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Das Prozedere hat bereits am frühen Vormittag begonnen.

Für die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner bedeutete das: Bis spätestens 10 Uhr mussten alle Häuser und Wohnungen im Sperrgebiet verlassen werden. Gleichzeitig richtete die Polizei die notwendigen Straßensperrungen ein.

Der Sperrradius betrug rund 1000 Meter rund um den Fundort. Erst als die Einsatzkräfte sicher waren, dass sich niemand mehr in dem Bereich aufhält, konnten die Experten mit der Entschärfung starten.

Die Anwohner sollten sich zunächst auf eine mehrstündige Abwesenheit einstellen und ausreichend Essen und Getränke sowie benötigte Medikamente mitnehmen. Da alle Betroffenen rechtzeitig das Sperrgebiet verlassen haben, konnten die Arbeiten aber pünktlich beginnen.

Bombenentschärfung in Schwentinental: Betroffene Anwohner wurden per Handzettel informiert

Nach rund 45 Minuten war die Bombe entschärft. (Symbolfoto)
Nach rund 45 Minuten war die Bombe entschärft. (Symbolfoto)  © Friso Gentsch/dpa

Wer während der Entschärfung keine andere Möglichkeit hatte, unterzukommen, konnte die Kleine Schwentinehalle in der Straße Aubrook aufsuchen.

Auch für Menschen, die beim Verlassen ihrer Wohnung Unterstützung benötigen, gab es Hilfe. Sie wurden gebeten, sich möglichst frühzeitig beim Servicetelefon der Stadt Schwentinental unter Tel. 04307 / 811-228 zu melden.

Die Stadt hat bereits am Sonntag mit den Vorbereitungen begonnen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verteilten Handzettel an die betroffenen Haushalte. Zusätzlich wurde die Bevölkerung über Warn-Apps informiert.

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Weil erfahrungsgemäß trotzdem nicht alle Betroffenen über Medien oder Handzettel erreicht werden, hat die Stadt darum gebeten, Nachbarn, Freunde und Bekannte ebenfalls über die Evakuierung zu informieren.

Erstmeldung um 6.32 Uhr, aktualisiert um 12.28 Uhr.

Titelfoto: Bildmontage: Polizeidirektion Kiel/Friso Gentsch/dpa

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