Coronavirus in Baden-Württemberg: Dehoga wehrt sich gegen Gastro-Lockdown

Baden-Württemberg - Die Zahl der Infizierten und Todesfälle nahm zuletzt wieder deutlicher zu, sodass die Situation rund um das Coronavirus in Baden-Württemberg angespannt ist. 

Alle Informationen zum Coronavirus findet Ihr in unserem Liveticker. (Symbolbild)
Alle Informationen zum Coronavirus findet Ihr in unserem Liveticker. (Symbolbild)  © Fabian Strauch/dpa

Deshalb bleiben die Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie streng. Im privaten sowie im öffentlichen Raum dürfen sich höchstens 20 Menschen treffen. 

Veranstaltungen mit weniger als 500 Menschen sind zwar erlaubt, aber nur unter Einhaltung eines Hygienekonzepts. 

Großveranstaltungen sind weiterhin verboten. 

Bestehen bleibt zudem die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr, im Supermarkt, in Arztpraxen sowie an vielen weiteren Orten.  

Mittlerweile gibt es 72.735 bestätigte Infektionen in Baden-Württemberg. Etwa 52.806 davon sind schätzungsweise bereits wieder genesen. 1985 Menschen sind im Südwesten bislang an den Folgen des Coronavirus gestorben. (Stand 26. Oktober)

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 in Baden-Württemberg gibt es hier im Ticker. Ältere News könnt Ihr hier nachlesen.

Update, 28. Oktober, 12.20 Uhr: FDP-Mann Schweickert: Ein Lockdown ist der Todesstoß für viele Gastronomie- und Hotelbetriebe

Für Prof. Dr. Erik Schweickert, der tourismuspolitische Sprecher der FDP/DVP Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, wäre ein Lockdown ein Todesstoß für viele Betriebe der Gastronomie- und Hotelbranche. Er sagt: "Die Entwicklung der Infektionszahlen ist ein Grund zur Besorgnis, aber warum macht man dieselben Fehler wie im Frühjahr nochmal? Hotels- und Gaststätten haben ausgeklügelte Hygienekonzepte und sind nicht als Hotspots im Infektionsgeschehen aufgefallen. Eine Rückkehr zu Beherbergungsverboten und reinen Lieferdiensten für die Gastronomie bedeutet für viele Betriebe das Aus, staatliche Hilfen können dies nicht auffangen."

Des Weiteren betont Schweickert: "Dazu nun Maßnahmen vorzuschlagen, die noch vor kurzem von Gerichten als klar unverhältnismäßig verworfen wurden, ist absehbar zum Scheitern verurteilt.Wir brauchen einen klareren Blick auf die Risikobegegnungen und das Einbeziehen weiterer Faktoren als nur die Infektionszahl. Offensichtlich haben die Ministerpräsidenten über den Sommer nichts dazugelernt."

Am Mittwoch berät der Bund über Details eines coronabedingten Lockdowns in Deutschland. 

Ein Sprecher der FDP: Prof. Dr. Erik Schweickert.
Ein Sprecher der FDP: Prof. Dr. Erik Schweickert.  © Marijan Murat/dpa

Update, 28. Oktober, 11.45 Uhr: Handballverband Württemberg setzt Spielbetrieb aus

Der Handballverband Württemberg (HVW) setzt den Spielbetrieb mit sofortiger Wirkung bis Ende November aus. Damit ziehe man die Konsequenz aus der "explodierenden Corona-Situation", heißt es in einer HVW-Mitteilung vom Mittwoch. Die Aussetzung erfolgt zunächst bis zum online durchgeführten Verbandstag am 28. November, bei dem alternative Konzepte zur Fortsetzung der Saison vorgestellt werden sollen. 

"Wir werden schnellstmöglich Alternativen entwickeln", kündigte HVW-Präsident Hans Artschwager an. Neben dem Meisterschaftsbetrieb werden auch Freundschaftsspiele und Turniere ausgesetzt.

Rafael Baena Gonzalez (l) von den Rhein-Neckar Löwen wirft an Stuttgarts Rudolf Faluvegi vorbei ein Tor. Der Handballverband Baden-Württemberg stellt den Betrieb ein.
Rafael Baena Gonzalez (l) von den Rhein-Neckar Löwen wirft an Stuttgarts Rudolf Faluvegi vorbei ein Tor. Der Handballverband Baden-Württemberg stellt den Betrieb ein.  © Uwe Anspach/dpa

Update, 28. Oktober, 11.34 Uhr: Autozulieferer Läpple will bis zu 300 Stellen streichen

Der Autozulieferer Läpple will wegen schlechter Geschäfte und einer sinkenden Nachfrage in der Corona-Krise 300 seiner bundesweit 2500 Stellen streichen. Das bestätigte eine Sprecherin des Heilbronner Unternehmens am Mittwoch. Man wolle dazu ein Abfindungsprogramm auflegen, betriebsbedingte Kündigungen seien derzeit "kein Thema". Offen ist den Angaben zufolge noch, bis wann die 300 Jobs genau gestrichen werden sollen. Man sei dazu mit Arbeitnehmervertretern im Gespräch. Zuvor hatte die "Heilbronner Stimme" (Mittwoch) über die Kürzungspläne berichtet.

Läpple hat bislang weltweit 2700 Mitarbeiter, davon 2500 in Deutschland an den Standorten Heilbronn, Haßmersheim, Teublitz und Weinsberg. Im vergangenen Jahr setzte das Familienunternehmen rund 517 Millionen Euro um - für dieses Jahr erwarte man einen Rückgang um 25 Prozent, hieß es. Mehr als 60 Prozent seines Umsatzes macht der Konzern mit Fahrzeugteilen.

Update, 28. Oktober, 11 Uhr: Dehoga will sich gegen Corona-Maßnahmen wehren

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Baden-Württemberg setzt sich gegen die vom Bund vorgeschlagenen drastischen Corona-Maßnahmen zur Wehr. 

Man betrachte die Vorschläge - die unter anderem eine befristete weitgehende Schließung der Gastronomie beinhalten - "sehr kritisch" und von der Verhältnismäßigkeit her äußerst fragwürdig, sagte ein Dehoga-Sprecher am Mittwoch in Stuttgart auf Anfrage. Er betonte, das Gastgewerbe sei nachweislich kein Pandemietreiber. Man behalte sich vor, sich gegen Beschlüsse dieser Tragweite juristisch zu wehren.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wollte an diesem Mittwoch mit den Ministerpräsidenten der Länder über weitere Schritte angesichts der bundesweit anschwellenden Corona-Infektionswelle entscheiden.

Geht es nach dem Bund, sollen vom 4. November an für zunächst vier Wochen drastische Kontaktbeschränkungen greifen. Die Gastronomie soll demnach bundesweit weitgehend dichtgemacht werden, wie aus einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Entwurf der Beschlussvorlage des Bundes hervorgeht. 

Ausgenommen werden sollen die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause. Auch touristische Übernachtungsangebote im Inland sollen untersagt werden. Nach Ablauf von zwei Wochen sollen Kanzlerin und Länderchefs die erreichten Ziele den Plänen zufolge beurteilen und notwendige Anpassungen vornehmen.

Dehoga-Landeschef Fritz Engelhardt hatte bereits in einem am Dienstag veröffentlichten Video betont, man befürchte mit Blick auf das Gipfeltreffen "das Schlimmste". Keine andere Branche habe unter den bisherigen Corona-Maßnahmen so gelitten wie das Gastgewerbe, etliche Betriebe seien schon jetzt akut in ihrer Existenz gefährdet. 

Unverhältnismäßige Maßnahmen und Verbote werde man fortan nicht mehr akzeptieren, sondern sich mit allen rechtlichen Mitteln wehren.

Auf die Gastronomie kommen düstere Zeiten zu. (Symbolbild)
Auf die Gastronomie kommen düstere Zeiten zu. (Symbolbild)  © Sebastian Gollnow/dpa

Update, 27. Oktober, 20.18 Uhr: Wirte klagen gegen Sperrstunde in Stuttgart

Zehn Stuttgarter Wirte haben nach Angaben der Stuttgarter Nachrichten Klage gegen die Sperrstunde erhoben. Ihrer Ansicht nach sei nicht nachweisbar, dass Lokale ein Infektionsschwerpunkt seien. 

Update, 27. Oktober, 17.53 Uhr: Studie zum Nachweis von Coronaviren in Kläranlagen beginnt

Die Kläranlage in Konstanz ist Teil einer bundesweiten Studie zum Nachweis von Coronaviren im Abwasser. Vier Wochen lang sollen Proben in Leipzig untersucht werden, teilten die Entsorgungsbetriebe der Stadt Konstanz am Dienstag mit. Die Untersuchungen hätten am Montag begonnen. 

Federführend für die Studie seien das Helmholtz Institut für Umweltforschung und die Technische Universität Dresden. Ein zuverlässiger Nachweis von Coronaviren im Abwasser könnte als Frühwarnsystem für lokale Corona-Ausbrüche dienen.

Update, 27. Oktober, 17.36 Uhr: Verwaltungsgericht Freiburg bestätigt längere Sperrzeit

Nach Einschätzung des Verwaltungsgerichts in Freiburg ist eine Verlängerung der Sperrzeit dazu geeignet, die Corona-Pandemie zu bekämpfen. Die Richter lehnten Eilanträge zweier Gastronomen gegen die geltende Allgemeinverfügung im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald und in Freiburg ab. Die Gastronomen aus Freiburg und Müllheim hatten dagegen geklagt, dass der Betrieb von Gaststätten zwischen 23.00 Uhr und 6.00 Uhr im Landkreis und in Freiburg untersagt ist.

Die Verwaltungsrichter bestätigten mit dem Urteil die Verlängerung der Sperrzeit, die das Gesundheitsamt für den Landkreis und für die Stadt Freiburg am 21. Oktober beschlossen hatte. Wie das Gericht am Dienstag mitteilte, trägt dieser Schritt zu einer Reduzierung der Kontakte bei, was wiederum Gelegenheiten zur Übertragung des Virus einschränke.

Die Gastronomen hatten den Sinn der verlängerten Sperrstunde infrage gestellt, da die Regelung zu einer Verlagerung hin zu privaten Feiern führe. Das Gericht widersprach und argumentierte, dass auch private Feiern von mehr als zehn Personen nach der Corona-Verordnung des Landes verboten sind. Außerdem könne nicht zwangsläufig davon ausgegangen werden, dass Gäste von Kneipen und Lokalen nach Beginn der Sperrstunde in privaten Räumen weiter feiern. Die Beschlüsse sind noch nicht rechtskräftig.

Update, 27. Oktober, 17.25 Uhr: 1843 Neuinfektionen und acht Tote

Wie das Landesgesundheitsamt mitteilt haben sich in Baden-Württemberg 1843 weitere und damit insgesamt 72.735 Menschen mit dem Coroavirus infiziert. Von ihrer Erkrankung sind weitere 592 und damit insgesamt 52.806 Menschen genesen. 

Acht Menschen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Insgesamt steigt die Zahl der Todesfälle auf 1985.

Die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 89,9. 

Mit einem Wattestäbchen wird ein Test durchgeführt.
Mit einem Wattestäbchen wird ein Test durchgeführt.  © Marius Becker/dpa

Update, 27. Oktober, 16.22 Uhr: Städte und Arbeitgeber schließen Corona-Lockdown nicht komplett aus

Der baden-württembergische Städtetag schließt einen strikten Lockdown im Land nicht vollkommen aus, sollte die Zahl der Infektionen trotz schärferer Einschränkungen weiter steigen. Statt einer stufenweise Wiederholung des Lockdowns vom Frühjahr sei in diesem Fall "ein gut vorbereiteter, zeitlich strikt begrenzter und damit kalkulierbarer umfassender Shutdown von einigen Tagen, der auch den privaten Bereich erfasst, wirksamer", sagte der Präsident des Städtetags und Mannheimer Oberbürgermeister, Peter Kurz. Ein "lockdown light" hätte hingegen mehr Schaden als Nutzen.

Der Städtetag schlägt zuvor aber konsequentere Quarantänen vor, die über allgemeine Anordnungen, ein gutes Kontaktpersonenmanagement und schnellere Prozesse bei den Gesundheitsämtern ermöglicht werden könnten. Menschen, die getestet, als gefährdete Kontaktpersonen identifiziert oder sonst Kenntnis von ihrer Infektion erlangt hätten, sollten per Allgemeinverfügung zur Quarantäne gezwungen werden. "Wenn dies die Strategie aller Gesundheitsämter wäre, würden die Zeiten, in denen die infizierten Personen am öffentlichen und privaten Leben weiter teilnehmen können, maßgeblich verkürzt", sagte das Städtetags-Vorstandsmitglied Gudrun Heute-Bluhm am Dienstag in Stuttgart.

Vor der neuen Bund-Länder-Runde zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie hatte bereits der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (60, CDU) mit dem Vorschlag für einen strengen, aber kurzzeitigen Lockdown für Aufsehen gesorgt.

Die baden-württembergischen Arbeitsgeberverbände nannten die Idee radikal, aber diskussionswürdig. Zwar bevorzugten die Arbeitgeberverbände ein regional fokussiertes Vorgehen gegen die Pandemie. Doch sei die Idee Strobls sehr umfassend und kurzzeitig. "Vielleicht könnte sie maximal wirken, ohne übergroßen Schaden in der Wirtschaft anzurichten. Das gilt es, noch genauer zu prüfen", sagte der Hauptgeschäftsführer der Arbeitgeber Baden-Württemberg, Peer-Michael Dick.

Städte und Arbeitgeber in Baden-Württemberg schließen einen Corona-Lockdown nicht komplett aus.
Städte und Arbeitgeber in Baden-Württemberg schließen einen Corona-Lockdown nicht komplett aus.  © Armin Weigel/dpa

Update, 27. Oktober, 9 Uhr: Spieler und Betreuer nach Fußballspiel in Quarantäne

Nach einem Fußballspiel in Gutach im Breisgau hat das Gesundheitsamt rund 80 Spieler, Betreuer und Trainer von zwei Mannschaften vorsorglich in Quarantäne geschickt. Drei Tage nach dem Fußballspiel am 10. Oktober zwischen dem SC Gutach-Bleibach und der SG Simonswald/Obersimonswald II habe es erste Meldungen über Coronasymptome bei Spielern gegeben, erklärte Michael Baumer, Vorstand für die Öffentlichkeitsarbeit beim SC Gutach-Bleibach am Dienstag. Das Gesundheitsamt Emmedingen habe in der Woche nach dem Spiel versucht, die Kontakte zu ermitteln. Dies sei aber nicht gelungen. Am 17. Oktober sei dann eine "General-Quarantäne" für alle verordnet worden. Zuerst hatte die "Badische Zeitung" berichtet.

Spieler und Betreuer wurden nach einem Fußballspiel in Quarantäne geschickt. (Symbolbild)
Spieler und Betreuer wurden nach einem Fußballspiel in Quarantäne geschickt. (Symbolbild)  © Patrick Seeger/dpa

Update, 26. Oktober, 17.20 Uhr: 1312 neue Infektionen, weitere Todesopfer

Am Montag wurden dem Landesgesundheitsamt 1312 neue Infektionsfälle mitgeteilt, damit steigt die Gesamtzahl auf 70.892. Davon sind 52.214 Menschen wieder genesen.

Derweil stieg die Zahl der Corona-Toten um fünf auf nunmehr 1977. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 85,5.

Über 1300 neue Infektionen wurden am Montag gemeldet. (Symbolbild)
Über 1300 neue Infektionen wurden am Montag gemeldet. (Symbolbild)  © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 26. Oktober, 13.13 Uhr: Starker Anstieg der Corona-Neuinfektionen im Alb-Donau-Kreis

Der Alb-Donau-Kreis hat mit einem starken Anstieg von Corona-Neuinfektionen zu kämpfen. Die Kontaktnachverfolgung sei zunehmend schwierig, sagte ein Sprecher des Landratsamtes mit Sitz in Ulm am Montag. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen lag am Sonntag bei 134. Nur im Stadtkreis Heilbronn lag der Wert mit 159,6 noch höher, wie das Landesgesundheitsamt mitgeteilt hatte.

Für einen Großteil der Infektionen sind Ausbrüche in drei Pflegeheimen verantwortlich. In einem Heim in Laichingen sind inzwischen 68 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. 42 davon sind Bewohner, sieben Bewohner starben. Ein Pflegeheim in Blaustein verzeichnet aktuell 39 Infektionen, 30 davon unter Bewohnern. Ein positiv getesteter Bewohner ist gestorben. Als drittes Heim ist eine Einrichtung in Beimerstetten betroffen. Sechs Bewohner und zwei Mitarbeiter sind bislang nachweislich infiziert.

Neben den Fällen in Pflegeheimen gebe es weitere "singuläre Fälle, die in die Bevölkerung streuen", sagte der Sprecher des Landkreises. Die Infektionslage sei schwierig zu analysieren. Auch wenn das Gesundheitsamt des Landkreises mittlerweile durch 20 Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes und 12 Soldaten der Bundeswehr unterstützt werde, sei sicher, dass der Landkreis weiter Hilfe benötigte, um den Anstieg der Infektionen zu bewältigen. Man brauche sowohl medizinisches Personal als auch Personal zur Kontaktnachverfolgung.

In einem Schlachthof im direkt an den Alb-Donau-Kreis grenzenden Ulm hatte es Ende der vergangenen Woche ebenfalls einen Corona-Ausbruch gegeben. Bislang seien 39 Infizierte bestätigt, weitere Tests seien veranlasst, sagte der Sprecher. Im betroffenen Bereich der Rinderschlachtung wurde der Betrieb eingestellt, wie das Unternehmen Müller Fleisch mitteilte.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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