Gen Z regelt: Polizei warnt "Krawallmacher" - "Konsequent vorgehen"

Von Antonia Sawallisch

Hamburg - Nach den Protesten in Frankreich, Italien und Belgien gehen am Samstag auch in Hamburg Jugendliche auf die Straße. In anderen deutschen Städten sind ebenfalls Aktionen geplant. Die Hamburger Polizei hat angekündigt, konsequent gegen "Krawallmacher" vorzugehen. 

Die Hamburger Polizei kündigt ein hartes Vorgehen gegen "Krawallmacher" am Samstag an.  © Malte Christians/dpa

Wer demonstriert und warum? 

Aufgerufen zu den Protesten hat im Internet die Initiative "Gen Z regelt". In einem auf der Website veröffentlichten Positionspapier heißt es: "Wir sind junge Menschen, die nicht länger wollen, wie über ihre Zukunft entschieden wird, ohne dass wir gehört werden."

Die Initiative fordert mehr Geld für das Schulsystem, konsequenten Klimaschutz, Maßnahmen gegen steigende Lebenshaltungskosten und spricht sich gegen eine Wehrpflicht aus. 

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Was ist in Hamburg geplant?

In Hamburg ist von 14 Uhr an eine Kundgebung am Jungfernstieg geplant, wie es auf der Website der Initiative heißt. Auf der Homepage haben bis Dienstagnachmittag nahezu 8.200 Menschen ihre Teilnahme angekündigt.

Wie viele Menschen am Samstag tatsächlich zur Versammlung kommen werden, ist unklar. Die Polizei äußerte sich bislang nicht zur erwarteten Teilnehmerzahl. 

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Initiative Gen Z fordert friedlichen Protest

In Frankreich kam es bei Protesten zu Gewalt und Ausschreitungen. Polizei und Gen Z rufen zu einem friedlichen Protest auf.  © Philippe Lopez/AFP/dpa

Wie bereitet sich die Polizei vor? 

Die Polizei verfolge die aktuellen Entwicklungen sehr wachsam, sagte ein Polizeisprecher. Es zeichne sich ab, dass sie mit einem Großaufgebot im Einsatz sein werde. In der Innenstadt sei starke Polizeipräsenz geplant. Auch Drohnen sollen zum Einsatz kommen.

Der Sprecher kündigte an, gegen gewaltbereite Teilnehmer hart vorzugehen: "Krawallmacher werden wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln aus ihrer vermeintlichen Anonymität holen und sehr konsequent gegen solche Straftäter vorgehen."

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Wie steht die Protestbewegung zu Gewalt?

Während der Proteste in Frankreich und Italien kam es wiederholt zu Ausschreitungen. Die Initiative "Gen Z regelt" ruft auf der Website zu einem friedlichen Protest auf und spricht sich gegen jede Form von Gewalt aus.

"Nur friedlich können wir gemeinsam etwas erreichen", heißt es dort.

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