Montagsdemos gegen Corona und Ukraine-Krieg in Sachsen-Anhalt

Magdeburg/Halle (Saale) - Der Montag steht nach wie vor im Zeichen von Demonstrationen. Wieder wurde gegen die Corona-Maßnahmen aber auch gegen den Ukraine-Krieg demonstriert.

Am Montag fanden in Sachsen-Anhalt wieder Demonstrationen statt. (Archivbild)
Am Montag fanden in Sachsen-Anhalt wieder Demonstrationen statt. (Archivbild)  © Heiko Rebsch/dpa-Zentralbild/dpa

In Magdeburg fanden am Nachmittag zwei Demonstrationen statt. Jeweils eine angemeldete und eine nicht angemeldete.

Auf der angemeldeten Demonstration am Alten Markt wurden 30 Teilnehmer gezählt. Sie verlief störungsfrei, teilte die Polizei Magdeburg mit.

Weniger störungsfrei verlief eine dazu parallel stattfindende Kundgebung. Bis zu 170 Teilnehmer liefen durch die Innenstadt und behinderten zeitweise den Verkehr.

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Nach der Aufforderung, die Versammlung zu verlassen, kam es zu leichter körperlicher Gewalt. Ihre Auflösung fand um 19.30 Uhr statt.

In Halle wurden insgesamt fünf Demonstrationen durchgeführt. An der größten Versammlung nahmen bis zu 530 Menschen teil.

Sie zogen von der Dreyhauptstraße über die Altstadt bis zum Riebeckplatz. Auch hier musste die Polizei kurz einschreiten.

Zwei Teilnehmer versuchten in der Schmerstraße außenstehende Personen zu bedrängen. Zwei weitere verstießen gegen das Vermummungsverbot. Gegen sie wird jetzt ermittelt.

Kleinere Demonstrationen in weiteren Städten

Auch in Naumburg kamen mehrere Personen zu einer Demonstration zusammen. Bis zu 280 Teilnehmer zogen durch die Stadt.

Weitere Veranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl im zweistelligen und unteren dreistelligen Bereich fanden unter anderem in Halberstadt, Sangerhausen und Hettstedt statt.

Auch hier blieben die Versammlungen störungsfrei. Jedoch kam es erneut zu Verkehrsbehinderungen.

Titelfoto: Heiko Rebsch/dpa-Zentralbild/dpa

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