Protest gegen NATO-Übung "Red Storm Charlie": Polizei zerrt Aktivisten von den Gleisen

Hamburg - Protestaktion im Hamburger Hafen! Rund 60 Aktivisten demonstrieren seit Freitagmorgen gegen die NATO-Übung "Red Storm Charlie" und blockieren mehrere Gleise.

Im Hamburger Hafen kommt es zu einer Protestaktion gegen die NATO-Übung "Red Storm Charlie".  © NEWS5 / Sebastian Peters

Seit circa 6.30 Uhr befinden sich rund 60 Personen auf der Bahnstrecke im Stadtteil Moorburg, die den Hafen versorgt, erklärte ein Polizeisprecher auf TAG24-Nachfrage.

Bislang verlaufe die Aktion ruhig, Einsatzkräfte und Demonstranten stünden im Austausch, hieß es weiter. Hinter dem Ganzen steckt das Aktionsbündnis "Ende Gelände". Es teilte selbst mit, dass die Initiative Teil der Aktionstage von "Rheinmetall Entwaffnen" ist.

Laut einem Sprecher wolle die Bundeswehr versuchen, die milliardenschwere Aufrüstung durch ein diffuses Bild der Bedrohung zu rechtfertigen.

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Die Polizei hat den Protest mittlerweile aufgelöst und die Aktivisten von den Gleisen geschleppt.  © NEWS5 / Sebastian Peters

Aufgrund des Protestes sind die Höhe der Vollhöfner Weiden gesperrt, es kommt aber zu keinerlei Behinderungen. Mittlerweile hat die Polizei auch die Aktivisten abgeführt und zu einem bereitstehenden Bus gebracht.

Erstmeldung, 25. September, 10.54 Uhr; aktualisiert um 12.26 Uhr.

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