Sachsen-Anhalt: Hunderte protestieren gegen Preissteigerungen und Energiepolitik

Magdeburg/Halle (Saale) - In zahlreichen Städten Sachsen-Anhalts sind hunderte Menschen gegen die hohen Preise, den Ukraine-Krieg und die Energiepolitik auf die Straße gegangen.

In Magdeburg gab es am Montagabend vier Demonstrationen.
In Magdeburg gab es am Montagabend vier Demonstrationen.  © Thomas Schulz

In der Landeshauptstadt Magdeburg waren für den Montagabend vier Demonstrationen angekündigt, wie die Polizei mitteilte.

Bei der größten Veranstaltung fanden sich zu Beginn am Domplatz laut Polizei etwa 2200 Menschen ein. Die Veranstaltung war von der AfD angemeldet worden.

Die weiteren Anmeldungen kamen nach Angaben der Polizei sowohl aus dem linken Spektrum als auch von jenen Bündnissen, die schon gegen die Corona-Politik im Winter auf die Straße gegangen waren.

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In Halles Innenstadt setzte sich am Montagabend ein Tross von etwa 400 Menschen in Bewegung.

Kundgebungen und Proteste fanden nach Ankündigungen in verschiedenen Telegram-Kanälen ebenso in Schönebeck, Bernburg, Merseburg, Sangerhausen, Zeitz, Eisleben, Haldensleben, Bad Dürrenberg und Wernigerode statt.

Die Menschen gegen unter anderem die hohen Preise auf die Straße.
Die Menschen gegen unter anderem die hohen Preise auf die Straße.  © Thomas Schulz
Auch in Halle wurde protestiert.
Auch in Halle wurde protestiert.  © Hendrik Schmidt/dpa
Teilnehmer einer Demonstration des Bündnisses "Bewegung Halle" zogen durch die Stadt an der Saale.
Teilnehmer einer Demonstration des Bündnisses "Bewegung Halle" zogen durch die Stadt an der Saale.  © Hendrik Schmidt/dpa

Vergangene Woche Montag waren Medienberichten zufolge in Sachsen-Anhalt über 10.000 Demonstranten auf der Straße. Die größte Versammlung fand in Aschersleben (Salzlandkreis) mit etwa 1700 Teilnehmern statt. Wie viele Menschen diesmal unterwegs waren, will das Innenministerium im Laufe der Woche bekannt geben.

Titelfoto: Thomas Schulz

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