"Wedding ohne Waffen": Rund 1800 Menschen demonstrieren gegen Rheinmetall

Berlin - Circa 1800 Menschen haben am Samstagnachmittag im Berliner Ortsteil Humboldthain gegen die Rüstungsproduktion von Rheinmetall protestiert.

Die Polizei änderte nach einigen Zwischenfällen die Demoroute.  © X/Polizei Berlin

Während der Demo kam es laut Polizei zu einigen Zwischenfällen. Neben Verstößen gegen das Vermummungsverbot und gezündeter Pyrotechnik gab es auch Versuche größerer Gruppen, zum Firmengelände vorzudringen.

Die Einsatzkräfte änderten deshalb die Demoroute.

Das Bündnis "Rheinmetall entwaffnen" hatte die Kundgebung mit dem Titel "Wedding ohne Waffen – gemeinsam gegen Krieg" ins Leben gerufen.

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"Gegen den Krieg der Reichen. Für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung", teilte das Bündnis mit. Sie würden keine Waffenindustrie, weder in ihren Kiezen, noch sonst irgendwo wollen, hieß es weiter.

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Zudem begründen die Demonstrierenden ihren Protest unter anderem damit, dass Rheinmetall-Waffen nach ihrer Darstellung in Konflikten wie in der Türkei gegen Kurdistan sowie im Nahost-Konflikt gegen die palästinensische Bevölkerung eingesetzt würden.

Schon am Donnerstagmorgen kam es zu einem ersten Protestversuch: Die Aktivisten wollten die Zufahrt zum Firmengelände versperren, wurden jedoch von der Polizei gehindert.

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