Polizeieinsatz an Bahnstrecke: Unbelehrbare Frau sorgt für Notbremsung

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Schirgiswalde (Landkreis Bautzen) - Schockmoment auf Bahnstrecke: Ein Regionalexpress, der auf dem Weg nach Bischofswerda war, musste am Dienstagnachmittag eine Notbremsung durchführen. Grund war eine Frau in den Gleisen. Diese zeigte sich nur wenig einsichtig - selbst als die Polizei anrückte.

Der Regionalexpress nach Bischofswerda musste in Schirgiswalde eine Notbremsung durchführen. (Archivfoto)
Der Regionalexpress nach Bischofswerda musste in Schirgiswalde eine Notbremsung durchführen. (Archivfoto)  © Lausitznews.de/Toni Lehder

Der Regionalexpress aus Zittau kam um 17.50 Uhr gerade so vor der 46-Jährigen in Schirgiswalde zum Stehen. Auf der freien Strecke darf der Zug auf bis zu 120 Kilometer pro Stunde beschleunigen.

Als kurz darauf die Bundespolizei eintraf, befand sich die Deutsche noch immer im Gleis und stritt mit dem Triebfahrzeugführer.

Gegenüber den Beamten erklärte sie, dass sie neben der Bahnstrecke wohnte und nur den Fußball ihres Kindes zurückholen wollte, den es versehentlich über die Gleise geschossen hatte. Da sie schon lange dort wohne, würde sie die Zugfahrtzeiten ja kennen.

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Ihren lebensgefährlichen Fehler sah sie hingegen nicht ein.

Frau sorgt für Notbremsung, Verspätungen und Zugausfälle

Die Polizei belehrte sie und leitete ein Ermittlungsverfahren ein.

Verletzt wurde bei dem Vorfall glücklicherweise niemand.

Dennoch sorgte die Notbremsung und der längere Halt des Zuges für Verspätungen bei sieben anderen Zügen und für fünf Teilausfälle.

Titelfoto: Lausitznews.de/Toni Lehder

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