Berlin - Am Ernst-Reuter-Platz in Berlin hat die Polizei zwei junge Männer aus dem Verkehr gezogen. Bei der Kontrolle machten die Beamten einen brisanten Fund.
Wie die Ermittler mitteilten, war das Fahrzeug zur Fahndung ausgeschrieben und als gestohlen gemeldet. Die beiden Insassen wurden daraufhin durchsucht. Dabei fanden die Einsatzkräfte Kokain, Ketamin, Haschisch und Bargeld in ihren Taschen.
Doch damit nicht genug: Auch im Wagen entdeckten die Beamten weitere Drogen, darunter Amphetamin und MDMA. Außerdem stellten sie ein Einhandmesser sowie Werbesticker für einen mutmaßlich illegalen Drogen-Lieferservice sicher.
Einer der Verdächtigen hatte zudem zwölf gefälschte 20-Euro-Scheine dabei - insgesamt also 240 Euro Falschgeld.
Besonders brisant: Der Fahrer besaß keinen Führerschein. Obendrein soll er vor der Fahrt Drogen konsumiert haben.
Wem die im Auto gefundenen Substanzen gehören, ist noch unklar. Die Polizei sicherte Spuren, um die Besitzverhältnisse zu klären. Das gestohlene Fahrzeug wurde inzwischen seinem rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben.
Gegen beide Männer besteht nun der Verdacht des gemeinschaftlichen Drogenhandels. Sie wurden der Kriminalpolizei übergeben.