Urlaub wird zum Horror-Trip: 31-Jähriger drohen bis zu 20 Jahre Haft

Kambodscha - Einer Britin (31) drohen bis zu 20 Jahre Haft in einem Horror-Gefängnis, nachdem sie in Kambodscha mit Drogen in ihrem Koffer erwischt wurde.

Tamara Martins (31) wurde auf dem Rückweg von Kambodscha nach London am Flughafen festgenommen.  © Bildmontage: Facebook/Screenshot/Tamara Martins

Wie Daily Mail berichtet, befand sich Tamara Martins auf dem Rückweg von einem Urlaub in Kambodscha nach London, als sie am Flughafen festgenommen wurde.

Bei einer Kontrolle sollen in ihrem Gepäck 71 Päckchen mit insgesamt 34 Kilogramm Marihuana entdeckt worden sein.

Martins beteuert jedoch, nichts von den Drogen gewusst zu haben. Nach ihrer Darstellung sei sie Opfer einer Falle geworden. Sie habe geglaubt, Elektronikartikel nach Großbritannien zu transportieren, die sie von einem Mann erhalten habe, der sie zuvor in einer Bar angesprochen hatte.

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Nun drohen der Britin möglicherweise bis zu 20 Jahre Haft in einem Gefängnis, in dem Berichten zufolge teils äußerst schlechte Haftbedingungen herrschen.

Denn in Kambodscha sind der Besitz und der Handel mit Cannabis verboten und können mit langjährigen Haftstrafen geahndet werden.

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Tamara erhält Unterstützung von ihrem Bruder und dem britischen Außenministerium

Tamara Martins (31) drohen nun bis zu 20 Jahre Haft.  © Bildmontage: Facebook/Screenshot/Tamara Martins

Ihr Bruder Trey (29) kümmert sich derzeit um Tamaras zehnjährige Tochter und versucht gleichzeitig, rechtlichen Beistand für seine Schwester zu organisieren. Gegenüber der Daily Mail schilderte er, wie verzweifelt Tamara unmittelbar nach ihrer Festnahme gewesen sei.

"Ich wusste nicht einmal, dass sie in Kambodscha war, bis sie mich anrief. Ich hörte sie nur weinen. Sie sagte: 'Ich bin verhaftet worden. Ich bin verhaftet worden.'"

Trey berichtete weiter: "Sie war völlig außer sich. Sie war aufgelöst, fragte, ob ich irgendetwas tun könne, um zu helfen, und sagte, wie leid ihr alles tue."

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Laut dem 29-Jährigen sei seine Schwester zudem ohne Geld nicht in der Lage, sich ausreichend mit Lebensmitteln, Kleidung oder Hygieneprodukten zu versorgen.

Ein Sprecher des britischen Außenministeriums erklärte: "Wir unterstützen einen britischen Staatsangehörigen, der in Kambodscha inhaftiert ist, und stehen mit den örtlichen Behörden in Kontakt."

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